Heinrich Böll Stiftung NRW.

Tagung

Mittwoch, 01. Oktober 2025 10.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Tagung

FUTURE 4D

Was braucht die kulturelle Veranstaltungswirtschaft?

Zwischen Innovationsdruck, Förderlücken und der Suche nach zukunftsfähigen Strukturen: Die Veranstaltungswirtschaft steht aktuell vor enormen Herausforderungen. Welche Antworten braucht es jetzt, um diese zukunftsfähig bewältigen zu können – und wer kann, wer muss wie an diesen Lösungen mitwirken? Unter dem Titel Future 4D: Was braucht die kulturelle Veranstaltungswirtschaft? laden handforahand und die Heinrich Böll Stiftung NRW am Mittwoch, 1. Oktober 2025  zu einem Fachtag  in die wohngemeinschaft  ein, der diese Frage in den Mittelpunkt stellt und Akteur*innen der Branche, Politik, Verwaltung und Förderinstitutionen an einen Tisch bringt.


Anna Blaich, Expertin für Musikbusiness, Kultur- und Medienmanagement, zweite Vorsitzende der Bundesstiftung LiveKultur und Mitglied im Arbeitskreis Kulturraumschutz der LiveKomm, bietet mit einer Keynote den Einstieg in den Fachtag. In ihrer Forschung und Praxis bewegt sie sich seit vielen Jahren im Spannungsfeld von Popkultur, Wirtschaft und Politik – von internationalen Musikexportprojekten wie Germany @ SXSW bis hin zu Konzeptentwicklungen für zukunftsweisende Kulturorte wie die Multihalle Mannheim. Mit ihrer Erfahrung zwischen Kulturentwicklung, Branchenvertretung und Verwaltung bietet sie Impulse für die Frage, wie die kulturelle Veranstaltungswirtschaft in Deutschland zukunftsfähig aufgestellt werden kann.


Im Anschluss öffnen wir den Raum für Perspektivwechsel: Dorian Steinhoff führt uns durch ein  4D Future Mapping. Das ist ein interaktives Arbeitsformat, in dem wir Branchenakteure vernetzen und gemeinsam zentrale Handlungsfelder identifizieren möchten, um so akute Bedarfe der Branche erfassen und  Lösungsansätze skizzieren zu können. Hier geht es nicht nur um Bestandsaufnahme, sondern um konkrete Zukunftsentwürfe. Ziel ist, umsetzbare Förderinstrumente neu zu denken, die als Grundlage für zukünftige Förderprogramme dienen sollen.

Den Abschluss bildet eine Paneldiskussion mit Vertreter:innen aus Veranstaltungswirtschaft, Berufsverbänden, Politik, Verwaltung und Förderlandschaft. Im Fokus steht dabei die Frage, wie Förderprozesse praxisnah gestaltet werden können und wie die Sichtbarkeit der Branche in Öffentlichkeit und Politik gestärkt werden kann.

Durch den Tag führt als Moderatorin Ninia LaGrande, Moderatorin, Autorin, Podcasterin, Sprecherin und Schauspielerin.


Zielgruppe
Wir laden alle Akteur*innen aus der Veranstaltungsbranche, Förderinstitutionen und Kulturpolitik ein, sich gemeinsam auf Visionssuche zu begeben:

  • Veranstaltungsagenturen (mit und ohne festangestelltes Personal)
  • Betreiber*innen von Veranstaltungsorten
  • Berufsverbände der Veranstalter*innen und technischen Berufe
  • Vertreter*innen aus Politik und Verwaltung
  • Industrie- und Handelskammern (IHK)
  • Technikhersteller und Techniker:innen
  • Initiativen & freie Szene
  • Förderstellen und Stiftungen


Eintritt frei, Anmeldung erforderlich.


Nach einem Tag voller Impulse, intensiver Gespräche und praxisnaher Ideenentwicklung soll Future 4D vor allem eines sein: ein kraftvoller Ausgangspunkt für gemeinsame Lösungen, der Vernetzung und Kooperationsanbahnungen zwischen Branchenakteur*innen, Politik und Förderstellen ermöglicht.

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Veranstalter*in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
Sprache
Deutsch