- Donnerstag, 29. April 2010 17.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Weltausstellung in Shanghai
Städtebau in Zeiten des Klimawandels
Am 1. Mai 2010 eröffnet in Shanghai die größte Expo aller Zeiten. Unter dem Motto «Better City, Better Life» präsentieren sich 230 Nationen den rund 80 Millionen erwarteten Besuchern. Die Weltausstellung will Lösungen für Klimawandel und Stadtentwicklung präsentieren – und richtet sich damit explizit an die chinesische Bevölkerung selbst. Diese wird in den kommenden Jahren einen rasanten Verstädterungsprozess zu meistern haben, von denen aber auch Städte hierzulande profitieren können. Seit drei Jahrzehnten wächst die chinesische Wirtschaft – befeuert durch eine weltweit steigende Nachfrage und ein sich wandelndes Konsumverhalten.
In den kommenden 30 Jahren wird die größte Wanderungsbewegung in der Geschichte der Menschheit auf Chinas urbane Zentren zukommen.Rund 350 Millionen Chinesen werden in Städte umsiedeln, die es heute noch gar nicht gibt. Ein Prozess voller ökonomischer und zivilisatorischer Superlative droht an den Grenzen der Machbarkeit zu ersticken.Gemeinsam mit Politikern, Stadtplanern und Architekten diskutieren wir die Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Stadtplanung in China und Deutschland: Wie können Städte der Energienachfrage und den Mobilitätsbedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung gerecht werden, ohne die Ökosphäre zu ruinieren? Was können urbane Zentren in China und Deutschland voneinander lernen?
Programm:
17.00 Begrüßung durch Ralf Fücks – Heinrich-Böll-Stiftung und Stefan Richter – Triad Berlin GmbH
17.15 Urban, Nachhaltig, Grün – Die Weltausstellung in Shanghai
Dr. Malte Selugga – Selugga & Selugga Architektur GmbH, Architekt und Stadtplaner, Oldenburg
17.30 Grüne Städte bauen im Reich der Mitte
Alexander Lohausen – KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, ehemaliger Büroleiter des Architekturbüros Albert Speer in Shanghai
17.45 Urbane Zentren in China und Deutschland:
Was können Städte voneinander lernen?
Franziska Eichstädt-Bohlig, MdA - Sprecherin für Stadtentwicklung – Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
18.00 Questions & Answers
19.00 Vernissage mit Führung durch die Ausstellung «Better City, Better Life»
19.30 Empfang mit Imbiss
Kurzbiografien der Vortragenden:
Malte Selugga, Architekt und Stadtplaner, Selugga & Selugga Architektur GmbH, Oldenburg arbeitete von 2006 bis 2007 beim renommierten Turenscape Design Institute in Peking. In diesem Zeitraum beteiligte er sich u. a. am Wettbewerb für den Zentralpark der Shanghaier Weltausstellung. Sein Entwurf thematisierte die fortschreitende Umweltzerstörung in China.
Alexander Lohausen, Architekt, Leiter des Berliner Büros von KSP Jürgen Engel Architekten, ehemaliger Büroleiter des Architekturbüros Albert Speer in Shanghai. Er betreute in den vergangenen 15 Jahren zahlreiche Kulturbauprojekte und städtebaulichen Entwicklungen u. a. in Dänemark, Deutschland, China, Vietnam und Qatar. Alexander Lohausen ist Gastdozent/-redner an verschiedenen Institutionen und Hochschulen sowie als Journalist für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig.
Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin. Sie ist seit 2005 Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Stadtentwicklung für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Seit fast 40 Jahren befasst sie sich mit nachhaltigem Städtebau, dem Anliegen von Hausbesetzern und „behutsamer Stadterneuerung“ in Berlin. Zur Wendezeit war sie Baustadträtin in Kreuzberg und engagierte sich für die Überwindung der Mauerfolgen für die Innenstadtbezirke. Von 1994 bis 2005 saß Eichstädt-Bohlig für die Berliner Grünen im Bundestag. Zurzeit engagiert sie sich für zukunftsweisende, urbane Baukonzepte für den ehemaligen Flughafen Tempelhof, in der historischen Mitte Berlins und für eine grüngeprägte Mediaspree-Bebauung.
In den kommenden 30 Jahren wird die größte Wanderungsbewegung in der Geschichte der Menschheit auf Chinas urbane Zentren zukommen.Rund 350 Millionen Chinesen werden in Städte umsiedeln, die es heute noch gar nicht gibt. Ein Prozess voller ökonomischer und zivilisatorischer Superlative droht an den Grenzen der Machbarkeit zu ersticken.Gemeinsam mit Politikern, Stadtplanern und Architekten diskutieren wir die Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Stadtplanung in China und Deutschland: Wie können Städte der Energienachfrage und den Mobilitätsbedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung gerecht werden, ohne die Ökosphäre zu ruinieren? Was können urbane Zentren in China und Deutschland voneinander lernen?
Programm:
17.00 Begrüßung durch Ralf Fücks – Heinrich-Böll-Stiftung und Stefan Richter – Triad Berlin GmbH
17.15 Urban, Nachhaltig, Grün – Die Weltausstellung in Shanghai
Dr. Malte Selugga – Selugga & Selugga Architektur GmbH, Architekt und Stadtplaner, Oldenburg
17.30 Grüne Städte bauen im Reich der Mitte
Alexander Lohausen – KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, ehemaliger Büroleiter des Architekturbüros Albert Speer in Shanghai
17.45 Urbane Zentren in China und Deutschland:
Was können Städte voneinander lernen?
Franziska Eichstädt-Bohlig, MdA - Sprecherin für Stadtentwicklung – Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin
18.00 Questions & Answers
19.00 Vernissage mit Führung durch die Ausstellung «Better City, Better Life»
19.30 Empfang mit Imbiss
Kurzbiografien der Vortragenden:
Malte Selugga, Architekt und Stadtplaner, Selugga & Selugga Architektur GmbH, Oldenburg arbeitete von 2006 bis 2007 beim renommierten Turenscape Design Institute in Peking. In diesem Zeitraum beteiligte er sich u. a. am Wettbewerb für den Zentralpark der Shanghaier Weltausstellung. Sein Entwurf thematisierte die fortschreitende Umweltzerstörung in China.
Alexander Lohausen, Architekt, Leiter des Berliner Büros von KSP Jürgen Engel Architekten, ehemaliger Büroleiter des Architekturbüros Albert Speer in Shanghai. Er betreute in den vergangenen 15 Jahren zahlreiche Kulturbauprojekte und städtebaulichen Entwicklungen u. a. in Dänemark, Deutschland, China, Vietnam und Qatar. Alexander Lohausen ist Gastdozent/-redner an verschiedenen Institutionen und Hochschulen sowie als Journalist für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig.
Franziska Eichstädt-Bohlig, Architektin und Stadtplanerin. Sie ist seit 2005 Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Stadtentwicklung für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Seit fast 40 Jahren befasst sie sich mit nachhaltigem Städtebau, dem Anliegen von Hausbesetzern und „behutsamer Stadterneuerung“ in Berlin. Zur Wendezeit war sie Baustadträtin in Kreuzberg und engagierte sich für die Überwindung der Mauerfolgen für die Innenstadtbezirke. Von 1994 bis 2005 saß Eichstädt-Bohlig für die Berliner Grünen im Bundestag. Zurzeit engagiert sie sich für zukunftsweisende, urbane Baukonzepte für den ehemaligen Flughafen Tempelhof, in der historischen Mitte Berlins und für eine grüngeprägte Mediaspree-Bebauung.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
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