Tagung
- Donnerstag, 23. April 2026 16.15 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Tagung
Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist | Teil 4
10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt? Eine Suche in vier Teilen
Vor 10 Jahren haben sich 195 Staaten darauf verpflichtet, den weltweiten Temperaturanstieg möglichst auf 1,5 Grad Celsius, auf jeden Fall aber auf deutlich unter 2 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu beschränken.
10 Jahre später beschäftigt uns der immer offensichtlicher werdende Befund, dass wir dieses Ziel verfehlen werden. Und das liegt nicht nur daran, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen und internationale Klimapolitik aktiv verhindern. Es liegt auch an falschen Entscheidungen, für die wir selbst verantwortlich sind.
In der vierten Folge wollen wir uns mit dem Thema „Klimagerechtigkeit“ beschäftigen, das in den Verhandlungen der letzten Jahre seit Paris einen immer höheren Stellenwert gewonnen hat.
In dreifacher Hinsicht: Klimagerechtigkeit interregional (gegenüber den ärmeren Ländern des globalen Südens), Klimagerechtigkeit intertemporal (gegenüber den nachfolgenden Generationen) und Klimagerechtigkeit innergesellschaftlich (wen treffen die Folgen der zunehmenden Erderwärmung am stärksten). Insgesamt möchten wir verdeutlichen, warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist, und welche Dimensionen Ausgleichsleistungen für die Schäden in den ärmsten Länder annehmen müssten.
Zum Abschluss diskutieren wir dann, welche Bedeutung das internationale Finanzsystem für Klimagerechtigkeit hat. Dieses Finanzsystem für mehr Klimagerechtigkeit umzugestalten war eines der drei Ziele, die in Paris beschlossen wurden.
Wir freuen uns über die Mitwirkung zahlreicher Expertinnen und Experten für diese Themen, für deren Vorträge und Gespräche wir uns am 23. April ab 16.15 Uhr Zeit nehmen wollen.
Wurde das Ziel der Klimagerechtigkeit seit Paris gestärkt? >>> Welche Dimensionen müssten Ausgleichsleistungen für Loss and Damage der ärmsten Länder annehmen? >>> Ist intergenerationelle Gerechtigkeit gegenüber der Zukunft überhaupt noch möglich?
Ablauf und Mitwirkende
16.15 Begrüßung und Einführung
16.30 Vortrag
Dr. Imme Scholz (Vorstand Heinrich Böll Stiftung)
17.00 Vortrag
Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge (Direktorin German Institute of Development and Sustainability IDOS)
17.30 Pause
17.45 Loss and Damage – Klimagerechtigkeit für die Länder des Globalen Südens
Podiumsgespräch mit
- Christian Cray (Bereichsleiter Internationales Programm Stiftung OroVerde)
- Prof. Dr. Anna-Katharina Hornidge
- Dr. Boniface Mabanza Bambou (Referent Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA)
Gesprächsleitung: Josef Mackert (Katholische Akademie)
19.00 Pause
19.15 Internationale Finanzsysteme und Klimagerechtigkeit
Podiumsgespräch mit
- Thomas Hirsch (Direktor Climate & Development Advice)
- Dr. Imme Scholz
- Dr. Yabibal Walle (Wissenschaftlicher Mitarbeiter German Institute of Development and Sustainability IDOS)
Gesprächsleitung Dr. Karsten Sach (Stiftung Klimaneutralität)
Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Katholischen Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum der Universität Freiburg und der Stiftung Klimaneutralität Berlin
- Weitere Termine
- Do., 11 Dez. 2025 18.15 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
- Do., 22 Jan. 2026 18.15 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
- Do., 05 Febr. 2026 18.15 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
- Adresse
- Aula der Universität Freiburg und im Livestream
- Veranstalter*in
- Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
- Sprache
- Deutsch
- Teilnahmegebühren
- Eintritt frei bzw. pay after | Keine Anmeldung erforderlich.
- Livestream
- Livestream aufrufen
- Zugang
- Fragen bitte an Andreas Baumer: baumer@boell-bw.de
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