- Dienstag, 07. Dezember 2010 18.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Stationen der Deutschen Einheit
veranstaltet von `Konrad- Adenauer- Stiftung`
Warum werden weiterhin Vorurteile vom „doofen Ossi“ und „Arroganten
Wessi“ gepflegt? Warum wird das Erreichte nicht positiver gesehen? Wie
hat sich Deutschland insgesamt verändert? Zwanzig Jahre nach der
Wiedervereinigung sind sich die Deutschen in Ost und West weitgehend
fremd geblieben. Aufgewachsen in gegensätzlichen Systemen tragen beide
Seiten ein mentales Erbe mit sich, das das Zusammenwachsen erschwert.
Ein Unbehagen an der Einheit ist auf beiden Seiten vorhanden, wenngleich
aus unterschiedlichen Motiven Klaus Schroeder, der zahlreiche
Forschungen zur deutschen Teilungsgeschichte und zum
Wiedervereinigungsprozess durchgeführt hat, zeit die Entwicklung in den
Jahrzehnten nach der Vereinigung, untersucht die Vorbehalte, Vorurteile
und Befindlichkeiten in Ost und West und erinnert den Leser noch einmal
eindringlich an die Schlussbilanz der DDR, ihren ruinösen, ökonomischen,
ökologischen, gesellschaftspolitischen und intellektuellen Zustand.
Ohne beidseitige Bereitschaft, so sein Fazit, das jeweils „Andere“ zu
verstehen und das freiheitliche Deutschland als gemeinsames Projekt zu
sehen, kann die innere Einheit nicht vollendet werden.
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