Freitag, 14. Oktober 2005 – Sonntag, 16. Oktober 2005 In meinem Kalender speichern

Stadt - Wald - Welt

Zwischen der Welt und dem Ich befindet sich die Stadt

Essen verändert sich: Aus der Industriestadt soll die Europäische Kulturhauptstadt 2010 werden. Doch nicht nur Essen, das ganze Ruhrgebiet ist im Wandel. Das Schauspiel Essen hat in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung NRW Stadtplaner, Architekten, Künstler und Wissenschaftler eingeladen, an einem Wochenende ihre aktuellen Fragen und Forschungen vorzustellen. Dieses Symposium ist ein offenes Forum für alle, die über die Entwicklung der Städte und des Ruhrgebiets nachdenken. Gemeinsam untersuchen wir, wo Menschen leben und welche Bedeutung der Ort hat, an dem sie leben – um letztlich herauszufinden, wie der Ort aussehen soll, an dem wir auch in Zukunft leben wollen.<br> <br> Ein internationaler Blick auf schrumpfende europäische Städte und wachsende Megacities in Asien eröffnet am Freitag die Diskussion. Unter dem Motto „Älter, bunter, jünger, weniger…“ geben Stadtplaner und Demographen am Samstagvormittag Ausblicke auf das Revier von Morgen. Essen-Katernberg ist Thema und Standort des Symposiums. Im Neuhof 28 geht es um die Veränderungen und den Alltag im Stadtteil. Der Regisseur Nuran Calis startet das Theaterprojekt „Homestories“ mit Show, Beats, Talks, Theater und einer Party für Katernberg. Im Stadtgespräch am Sonntag denkt Prof. Bazon Brock über die Stadt als Spiritualraum nach und Prof. Willke über Utopien und Atopien.<br>
Schauspiel Essen