- Dienstag, 09. März 2010 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Soziale Marktwirtschaft nach der Krise
veranstaltet von `Konrad Adenauer Stiftung`
In Zeiten der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise steht die
Soziale Marktwirtschaft vor einer großen Bewährungsprobe. Galt die
Soziale Marktwirtschaft bisher als Garant weltweiter Wohlstandschancen
für alle, stellen immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Verlässlichkeit
unseres Wirtschafts- und Finanzsystems in Frage. Dabei ist die Soziale
Marktwirtschaft mehr als eine bloße ökonomische Erfolgsgeschichte, sie
ist zu einer tragenden Säule unseres Gemeinwesens geworden.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat sich stets als Verfechterin jenes
wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Konzepts gesehen, das von
Ludwig Erhard und Konrad Adenauer mit politischem Weitblick gegen
manche Widerstände durchgesetzt wurde. Wir veranstalten deshalb eine
bundesweite Rednertour zum Thema „Soziale Marktwirtschaft: Zukunft
einer Gesellschaftsordnung”.
Kompetente und bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und
Wissenschaft erläutern, was aus ihrer Sicht die Soziale Marktwirtschaft
ausmacht, wie sie sich bewährt hat und dass sie das Modell für die
Zukunft ist. Es geht also sowohl um die rückschauende Bewertung der
bisherigen Entwicklung der Sozialen Marktwirtschaft als auch
um die Anknüpfung an die aktuelle Krisendebatte und einen Ausblick in
die Zukunft. Anschließend stellen sich die Referenten den Fragen des
Publikums.
Theodor Waigel, geboren 1939 in Schwaben, studierte
Rechts- und Staatswissenschaften in München und Würzburg. 1967 legte er
sein 2. Juristisches Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. jur. In
den Folgejahren arbeitete er als Referent in den Bayrischen
Staatsministerien der Finanzen bzw. für Wirtschaft und Verkehr.
Als CSU - Mitglied bekleidete er von 1971 bis 1999 in dieser Partei
zahlreiche Führungsämter und war 11 Jahre lang deren Vorsitzender. Theo
Waigel war seit 1972 und nachfolgend 30 Jahre lang Mitglied des
Deutschen Bundestages. Neben seiner Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss
und als wirtschaftspolitischer Fraktionssprecher hatte er den Vorsitz
der CSU - Landesgruppe und den stellvertretenden Vorsitz der CDU/CSU -
Bundestagsfraktion inne.
Von 1989 bis 1998 war er in der Bundesregierung unter Kanzler H. Kohl
der für die Finanzen verantwortliche Bundesminister. Waigel schlug für
die gemeinsame Währung den Namen „Euro“ vor. Er ist verheiratet und
Vater von drei Kindern. Seit 1999 ist er als Rechtsanwalt in einer
Münchener Anwaltskanzlei tätig.
Zu der Veranstaltung mit Bundesfinanzminister a.D. Dr. Theo Waigel laden wir Sie herzlich ein!
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
www.boell.de
info@boell.de