Donnerstag, 21. Februar 2008 17.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern

`Rohstoff Wissen` - Wie macht man aus Wissen Arbeitsplätze?

Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung

Besichtigung Adlershof und anschließende Podiumsdiskussion

Vor dem Hintergrund vielfältiger Reformdiskussionen in Deutschland wollen wir im Rahmen dieser Reihe bewusst Beispiele konkreter Reformansätze, praktischer Handlungsoptionen und erfolgreicher Umsetzung präsentieren. Dieses Mal werden wir vor Ort, in Berlin-Adlershof, der Frage nachgehen, wie Wissen zum ökonomischen Erfolgsfaktor werden kann.

Wissen und Bildung sind die Zukunft Berlins. Die deutsche Hauptstadt hat seit 1989 einen beispiellosen Strukturwandel durchlaufen, in dessen Verlauf rund 60 Prozent der Arbeitsplätze in den verarbeitenden Industrien verloren gingen. Die Stadt verfügt aber nach wie vor über eine Wissenschafts- und Forschungslandschaft, die Ihresgleichen sucht. In deren unmittelbarer Umgebung entstehen jetzt neue Wirtschaftsstrukturen. Es sind dies die Konturen neuer Industrien, die sich von ihren „klassischen“ Vorgängern stark unterscheiden.

Der „Rohstoff Wissen“ als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor hat in Berlin Tradition. Schon einmal, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren es gut ausgebildete Menschen und deren Ideen, die z. B. die „Elektropolis“ haben entstehen lassen. Heute sind es wieder Menschen, die aus der Wissenschaft den Weg in das Unternehmertum angetreten haben.

An einem Ort in Berlin Adlershof, Deutschlands größtem Wissenschafts- und Technologiepark, entstehen jährlich mehrere Hundert neue, hoch qualifizierte Arbeitsplätze. Die Wachstumsrate der Unternehmen an diesem Standort ist seit Jahren zweistellig.

Wie ist es möglich aus Wissen Arbeitsplätze entstehen zu lassen? Was ermöglicht den Aufbau neuer Industriestrukturen? Wie sehen diese neuen Strukturen aus? Welches sind die neuen Technologien, aus deren Grundlage sie entstehen?
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