- Montag, 25. Oktober 2010 – Montag, 01. November 2010 In meinem Kalender speichern
Resistencia y Justicia – Widerstand und Gerechtigkeit in Argentinien
veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`
Am 24. März 1976 putschten die argentinischen Streitkräfte gegen die Regierung der Präsidentin Isabel Perón. Die Militärs hatten zwei grundlegende Projekte, die sie mit Gewalt durchsetzten: Die physische Vernichtung der linken Opposition und die Durchsetzung eines neoliberalen Wirtschaftsmodells.
25.10., 19 Uhr: Die erste Veranstaltung setzt sich mit der argentinischen Militärdiktatur und dem Widerstand gegen diese auseinander. Bei der Veranstaltung werden auch Zeitzeugen aus dem Widerstand sprechen.Mit:
- Maria Ester (Las Madres de la Plaza de Mayo), deren zwei Kinder als «verschwunden» gelten. Sie wird von ihrem Kampf um Aufklärung und wider das Vergessen erzählen.
- Andrea Benites-Dumont (Aktivistin in Studentengruppen, «Verschwundene» und im Exil aktiv bei der Menschenrechtsorganisationen «Comisión Argentina de Derechos Humanos» (CADHU), berichtet von ihrem Leben und ihren Arbeiten in linken Gruppen vor und zu Beginn der Diktatur
1.11., 19 Uhr: In der zweiten Veranstaltung geht es um deutsche Kollaboration mit der Militärdiktatur und die Ablehnung jeglicher Verantwortung dafür bis in die Gegenwart. Mit:
- Ria Reich, IG Metall AK «Verschwundene»
- Wolfgang Kaleck, Anwalt für «Verschwundene» (angefragt)
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