Dienstag, 04. Mai 2010 09.30 – 17.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Rechtspopulismus in Mittelosteuropa - Demokratien im Umbruch?

Internationale Tagung

Seit dem Ende der Diktaturen 1989 und dem Aufbruch in die Demokratie haben rechtspopulistische Parteien in zahlreichen mittelosteuropäischen Ländern signifikante Wahlerfolge erzielt. Gerade erst konnte Viktor Orbán mit seiner rechtspopulistischen Partei Fidesz bei den Wahlen in Ungarn die absolute Mehrheit erzielen, die rechtsextreme Jobbik-Partei zog erstmals ins ungarische Parlament ein. Rechtspopulistische Parteien sind in Mittelosteuropa inzwischen als Bestandteil des politischen Mainstreams etabliert. Ihre Präsenz beeinflusst Parteiensysteme, politische Kulturen und Zivilgesellschaften und stellt eine wachsende Herausforderung für Europas Demokratien dar.

Die internationale Tagung „Rechtspopulismus in Mittel-osteuropa – Demokratien im Umbruch?“ der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg versammelt internationale Expert/innen, die das Phänomen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen analysieren.

Wie ist der beachtliche Erfolg populistischer Akteure in Mittelosteuropa zu erklären? Tragen die modernen Medien dazu bei? Welche Gemeinsamkeiten, aber auch Spezifika weisen junge Demokratien der Region auf? Welche Auswirkungen haben Tendenzen einer steigenden Demokratiemüdigkeit? Wie setzen sich demokratische Akteur/innen mit Populismus auseinander?

Die Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg lädt Sie herzlich ein, sich zur aktuellen Situation und den zukünftigen Entwicklungen des Rechtspopulismus in Mittelosteuropa auszutauschen!
Veranstalter*in
Landesstiftung Brandenburg