- Freitag, 05. November 2010 09.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
`Open Space` for democratic aktion
veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`
Sehr geehrte Damen und Herren,
Europa erlebt ein Erstarken des Rechtsextremismus. Gerade in
Zeiten der Krise schaffen es Rechtsextreme und Rechtspopulisten
vielerorts, durch Ausgrenzungsparolen zu punkten und
mit einfachen Antworten auf komplexe gesellschaftspolitische
Herausforderungen die Ängste vieler Bürger/innen für „ihre
Sache“ zu nutzen. Dass ihre Strategien scheinbar fruchtbaren
Boden treffen, zeigen besorgniserregende Wahlergebnisse der
extremen Rechten in ganz Europa – von Schweden über Dänemark,
die Niederlande und Österreich bis nach Osteuropa.
Untersuchungen wie der DEREX-Index verzeichnen weit verbreitete
fremdenfeindliche, antisemitische und rassistische Einstellungen
in der Mitte der europäischen Gesellschaften. Auch
Erhebungen der Universität Bielefeld verdeutlichen das „Potential“
rechter Bewegungen: So stimmen in einer repräsentativen
Befragung 50,4 % der Europäer/innen zu, dass es zu viele Einwanderer
in ihrem Land gebe. Fast ein Viertel der Befragten
stimmen der Aussage „Juden haben zu viel Einfl uss“ zu und
ein Drittel glaubt, dass es „eine natürliche Hierarchie zwischen
Schwarzen und Weißen“ gibt.
Vor einem Jahr diskutierten auf Einladung der Friedrich-Ebert-
Stiftung internationale Expert/innen in Berlin über aktuelle
Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in den Regionen
Europas. Ein Sammelband bündelt nun diese Länderanalysen.
Dessen Vorstellung möchten wir verknüpfen mit der dringlichen
Debatte darüber, wie Politik und Gesellschaften in Europa diesem
Trend entgegen treten können. Schließlich ist das Eintreten
für Menschenrechte und Demokratie eine gesamtgesellschaftliche
und europaweite Aufgabe.
Was wird also getan in Europa – gegen Ausgrenzung, Abwertung
und Vorstellungen von Ungleichwertigkeit? Welche Akteure
sind gefragt und welche Ansätze haben sich bewährt?
Welche Rolle spielen Politik und Zivilgesellschaft und welche
nächsten Schritte sind nötig?
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie herzlich ein, sich in einem
partizipativen „OPEN SPACE“ mit internationalen Gästen auszutauschen,
zu vernetzen und europäische Synergien für Ihre
Arbeit „gegen Rechts“ herzustellen. Ziel dieses Austauschs sind
zudem konkrete gesellschaftspolitische Empfehlungen, die an
Vertreter/innen aus Politik und Zivilgesellschaft übergeben
und mit diesen diskutiert werden sollen.
Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen!
Programm unter: http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_10/101105_einl.pdf
Friedrich Ebert Stiftung
Europa erlebt ein Erstarken des Rechtsextremismus. Gerade in
Zeiten der Krise schaffen es Rechtsextreme und Rechtspopulisten
vielerorts, durch Ausgrenzungsparolen zu punkten und
mit einfachen Antworten auf komplexe gesellschaftspolitische
Herausforderungen die Ängste vieler Bürger/innen für „ihre
Sache“ zu nutzen. Dass ihre Strategien scheinbar fruchtbaren
Boden treffen, zeigen besorgniserregende Wahlergebnisse der
extremen Rechten in ganz Europa – von Schweden über Dänemark,
die Niederlande und Österreich bis nach Osteuropa.
Untersuchungen wie der DEREX-Index verzeichnen weit verbreitete
fremdenfeindliche, antisemitische und rassistische Einstellungen
in der Mitte der europäischen Gesellschaften. Auch
Erhebungen der Universität Bielefeld verdeutlichen das „Potential“
rechter Bewegungen: So stimmen in einer repräsentativen
Befragung 50,4 % der Europäer/innen zu, dass es zu viele Einwanderer
in ihrem Land gebe. Fast ein Viertel der Befragten
stimmen der Aussage „Juden haben zu viel Einfl uss“ zu und
ein Drittel glaubt, dass es „eine natürliche Hierarchie zwischen
Schwarzen und Weißen“ gibt.
Vor einem Jahr diskutierten auf Einladung der Friedrich-Ebert-
Stiftung internationale Expert/innen in Berlin über aktuelle
Erscheinungsformen des Rechtsextremismus in den Regionen
Europas. Ein Sammelband bündelt nun diese Länderanalysen.
Dessen Vorstellung möchten wir verknüpfen mit der dringlichen
Debatte darüber, wie Politik und Gesellschaften in Europa diesem
Trend entgegen treten können. Schließlich ist das Eintreten
für Menschenrechte und Demokratie eine gesamtgesellschaftliche
und europaweite Aufgabe.
Was wird also getan in Europa – gegen Ausgrenzung, Abwertung
und Vorstellungen von Ungleichwertigkeit? Welche Akteure
sind gefragt und welche Ansätze haben sich bewährt?
Welche Rolle spielen Politik und Zivilgesellschaft und welche
nächsten Schritte sind nötig?
Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie herzlich ein, sich in einem
partizipativen „OPEN SPACE“ mit internationalen Gästen auszutauschen,
zu vernetzen und europäische Synergien für Ihre
Arbeit „gegen Rechts“ herzustellen. Ziel dieses Austauschs sind
zudem konkrete gesellschaftspolitische Empfehlungen, die an
Vertreter/innen aus Politik und Zivilgesellschaft übergeben
und mit diesen diskutiert werden sollen.
Wir freuen uns auf Ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen!
Programm unter: http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_10/101105_einl.pdf
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
www.boell.de
info@boell.de