- Dienstag, 27. November 2007 19.30 In meinem Kalender speichern
Neue Hochspannungsleitungen unter die Erde – Wie geht das?
Nach einer Netzstudie der Deutschen Energieagentur (dena) müssen in Deutschland in den nächsten Jahren 850 Kilometer neue Hochspannungsleitungen gebaut werden. Der Energiekonzern E.ON plant derzeit den Bau einer neuen 380 kV-Hochspannungsfreileitung zwischen Wahle und Mecklar. Dagegen regt sich in den ostniedersächsischen Landkreisen breiter Widerstand: Die von der Planung Betroffenen befürchten starke Belastungen durch Elektrosmog. Außerdem greift eine Hochspannungsfreileitung erheblich in Natur und Landschaft ein. Bürgerinnen und Bürger, Landkreise und Kommunen fordern daher eine unterirdische Verlegung. Da diese deutlich höhere Investitionen erfordert und 380 kV-Leitungen weltweit bisher kaum über längere Strecken unterirdisch verlegt wurden, lehnt E.ON das bisher ab.
Weil die Erdverkabelung nach geltendem Bundesrecht nur schwer durchsetzbar ist, haben die Fraktionen des Niedersächsischen Landtages Mitte Oktober Gesetzesentwürfe vorgelegt, um die geplanten Starkstromleitungen zumindest in besonders sensiblen Abschnitten unter die Erde zu bringen.
Welche Chancen hat dieser Vorstoß auf Landesebene? Welche technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen zur unterirdischen Verlegung von 380 kV-Leitungen gibt es und welche Vor- bzw. Nachteile bieten Erdkabel gegenüber Freileitungen?
Wir laden Sie ein, diese und weitere Fragen mit unseren Gästen zu diskutieren!
Weil die Erdverkabelung nach geltendem Bundesrecht nur schwer durchsetzbar ist, haben die Fraktionen des Niedersächsischen Landtages Mitte Oktober Gesetzesentwürfe vorgelegt, um die geplanten Starkstromleitungen zumindest in besonders sensiblen Abschnitten unter die Erde zu bringen.
Welche Chancen hat dieser Vorstoß auf Landesebene? Welche technischen Möglichkeiten und Voraussetzungen zur unterirdischen Verlegung von 380 kV-Leitungen gibt es und welche Vor- bzw. Nachteile bieten Erdkabel gegenüber Freileitungen?
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