- Donnerstag, 15. April 2010 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Nachhaltig aus der Krise
Mit der ökologischen Finanzreform eine doppelte Dividende erzielen
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Die Bundesregierung hat sich dazu verpflichtet, die Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent zu senken. Sie lässt aber noch keine Strategie erkennen, wie sie dieses Ziel - insbesondere im Verkehrssektor – erreichen will. Gleichzeitig hat sich die Bundesregierung durch die Einführung der Schuldenbremse festgelegt, die öffentlichen Haushalte zu konsolidieren. Auch hier ist bisher nicht absehbar, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Im Gegenteil haben die gigantischen staatlichen Rettungsprogramme zur Dämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise die öffentliche Verschuldung auf Rekordhöhe getrieben.
Das vorliegende Strategiepapier zeigt, wie mit dem Abbau umweltschädlicher Subventionen und der Abschaffung von ökonomischen Fehlanreizen diese doppelte Herausforderung angegangen werden kann. Mit einer neuen Stufe der ökologischen Finanzreform werden Anreize für öko-effiziente Technologien und Produkte gesetzt und zusätzliche Einnahmen erzielt, die zum Abbau des Staatsdefizits beitragen können.
Schriften zur Ökologie, Band 9:
Nachhaltig aus der Krise
Ökologische Finanzreform als Beitrag zur Gegenfinanzierung des Krisendefizits
Von Damian Ludewig, Bettina Meyer und Kai Schlegelmilch
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, März 2010, 64 Seiten
ISBN 978-3-86928-026-4
Mit:
- Damian Ludewig, Autor et al des Strategiepapiers, Geschäftsführer des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS)
- Lisa Paus, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags
- Ralph Brinkhaus, MdB CDU, stv. Mitglied des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags
- Berthold Welling, Leiter der Steuerabteilung, BDI
Moderation:
Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
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