Donnerstag, 22. April 2010 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Mikrofinanzierung in Bosnien - nicht nur ein Mittel zur Friedenssicherung

Diskussionsveranstaltung

Durch die Vergabe von Mikrokrediten erhalten Menschen, die normalen Banken keine Sicherheit bieten können, Zugang zu Finanzdienstleistungen. Die meisten dieser Kredite werden an Frauen vergeben. Damit wachsen die Chancen auf ein regelmäßiges Einkommen und ein gesteigertes Selbstbewusstsein. Mikrofinanzierung ist nicht nur ein anerkanntes Mittel zur Armutsbekämpfung, sondern trägt auch zur Friedenssicherung bei.
In der Stadt Tuzla legten arbeitslose Frauen nach Kriegsende ihr Geld zusammen, als Startkapital für ihre Existenzgründungen. Daraus wurde die erfolgreiche Mikrokredit-Organisation Mi-Bospo, die heute ca. 31.000 Kundinnen hat.
Nejira Nalic, die Gründerin von Mi-Bospo, berichtet  über ihre Organisation und die besondere Rolle der Frauen. Sie zeigt damit auch alternative Lösungsansätze in der Finanzkrise auf.

Nejira Nalic, Gründerin von Mi-Bospo, Bosnien stellt die Fakten und Folgen der Mikrokreditvergabe in Bosnien vor und diskutiert anschließend mit dem Publikum

Moderation
Anke Butscher, Politik- und Unternehmensberaterin