- Donnerstag, 14. April 2005 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Mauer-Mahnmal: Provokant oder historisch korrekt?
Mauer-Mahnmal: Provokant oder historisch
korrekt?
am 14.04.2005
Das privat errichtete Mauer-Mahnmal am
Checkpoint Charlie hat eine
Grundsatzdiskussion über das Erinnern an
die Maueropfer ausgelöst. Die öffentlich
errichtete Gedenkstätte an der Bernauer
Straße erregt zwar keinen Anstoß, ist dafür
aber abseits gelegen und wird kaum
besucht. Über Besuchermangel muss die
Gedenkstätte am Checkpoint Charlie nicht
klagen, dafür hat sie eine Reihe von
Gegnern, die über eine „sensationslüsterne
Theatralisierung der Geschichte“ klagen.
Unter dem Druck des öffentlichen
Interesses hat nicht nur die Berliner
Kulturverwaltung einen neuen Entwurf des
Gedenkstättenkonzepts angekündigt. Auch
im Bundestag hat sich eine
fraktionsübergreifende Initiative für ein
neues Mauer-Mahnmal gebildet.
Währendessen wird die Diskussion über
die zukünftigen Orte des Gedenkens an die
Maueropfer von einem Gerichtsverfahren
begleitet: Am 8. April soll das Landgericht
Berlin über die Räumungsklage zum Mauer-
Grundstück am Checkpoint Charlie
entscheiden.
Wir möchten die aktuelle Diskussion über
dieses Thema zum Anlass nehmen, Sie zu
einer Podiumsdiskussion über das künftige
Gedenkstättenkonzepts für die Opfer der
Mauer einzuladen.
Christian Däubler
Leiter Büro Berlin-Brandenburg
VA-Ort:
dbb forum berlin
Raum Charlottenburg
Friedrichstr. 169/170
10117 Berlin-Mitte
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
www.boell.de
info@boell.de