Stadtrundgang
- Sonntag, 08. Februar 2026 14.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Stadtrundgang
Mahngang „Täter*innenspuren”
mit zwei Beiträgen von RomaRespekt
Der Mahngang „Täter*innenspuren” 2026 steht unter dem Titel „Dresden, die unmenschliche Stadt“ und setzt sich damit bewusst mit dem Mythos der „unschuldigen“ Stadt auseinander. Im Jahr der jüdischen Kultur rückt dieser Mahngang Werte wie Humanismus und Solidarität in den Mittelpunkt und richtet den Blick auf Täter*innen und Institutionen, die an Verfolgung, Ausgrenzung und Mord beteiligt waren.
Der Rundgang beginnt um 14:00 Uhr am Glockenspielpavillon des Dresdner Zwingers. Von dort thematisieren Stationen die Rolle kirchlicher Akteure, der Polizei als Instrument nationalsozialistischer Verfolgung, die rassenpolitische Praxis des Stadtgesundheitsamtes sowie weibliche Täter*innenschaft im Kontext pseudowissenschaftlicher „Rassenforschung“. Der Mahngang endet am Zoo Dresden mit der Frage nach dem Umgang mit der eigenen Geschichte der Völkerschauen.
Der Mahngang versteht sich als Beitrag zu einer solidarischen Erinnerungskultur, die Täter*innen-Handeln sichtbar macht und zugleich jene Werte betont, denen es entgegenstand.
ORT: Treff vor dem Glockenpavillion am Dresdner Zwinger
- Adresse
-
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
www.boell.de
info@boell.de