Vortrag

Freitag, 10. April 2026 19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Vortrag

Männlichkeitswahn als demokratische Gefahr

Wie rechte Rudel und konservative Männerbünde die politische Zukunft bedrohen

Der Erfolg der extremen Rechten speist sich nicht zuletzt aus dem Mythos der „bedrohten männlichen Überlegenheit“. Rechte und konservative „Männerbünde“, als Fachbegriff für eine „eingeschworene“ Männergemeinschaft, bilden dabei weltweit das Fundament für autoritäre Bewegungen und verfügen über ein hohes antidemokratisches Potential. Sie blockieren Gleichstellung, Diversität und Klimaschutz und legitimieren Misogynie, Rassismus, Faschismus und Verschwörungstheorien. Dies zeigt sich auch in der jüngsten männerbündischen Form, dem Phänomen des sogenannten „Rudels“, das eine Variante toxischer Männlichkeit verkörpert.

Männerforscher Christoph May analysiert diese männerbündischen Formen und spricht darüber, wie wir eigentlich kritisch über Männlichkeit sprechen können.

Was genau sind diese rechten Rudel und konservativen Männerbünde? Wodurch genau bedrohen sie demokratische Errungenschaften und zementieren strukturelle Ungleichheit in Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien?

Und was steckt da eigentlich noch alles dahinter: Welche Privilegien genießen Männer nur deshalb, weil sie männlich sind? Warum sind männliche Privilegien für Männer oft ein blinder Fleck? Und wie können wir in diesen Zeiten Männer in relevanter Zahl für den feministischen Diskurs zu gewinnen?

Ein Abend für alle, die verstehen wollen, warum Männlichkeit heute auch ein demokratisches Thema ist – und wie wir gemeinsam neue Wege gehen können.

 

Experte: Christoph May. Männerforscher, Berater und Dozent. Er hat 2016 gemeinsam mit der Schriftstellerin Marie Louise May das Institut für Kritische Männerforschung gegründet. Er hält Vorträge und gibt Workshops zu Toxischer Männlichkeit sowie Seminare über Männerbünde, Männerbilder und Kritische Männlichkeit. 

Ort: Lernwerkstatt Erziehungswissenschaften, Raum 020, Franckeplatz 1, Haus 31.  Der Ort ist barrierefrei zugänglich.

Die Veranstaltung findet gemeinsam mit der Lernwerkstatt Erziehungswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg statt.

Ausschlussklausel: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch sexistische, rassistische, nationalistische, antisemitische, antimuslimische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen und Symboliken in Erscheinung getreten sind, die Teilnahme an der Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Dies gilt auch, wenn eine Teilnahmegebühr bereits gezahlt wurde.

Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Veranstalter*in
Landesstiftung Sachsen-Anhalt
Sprache
Deutsch