- Montag, 13. September 2010 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Lateinamerika links regiert - Was wurde erreicht?
veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`
Ernesto Kroch, geboren
1917 in Breslau, war wegen seiner politischen Arbeit als Gewerkschafter
und als jüdischer Kommunist einer der ersten Häftlinge des KZ
Lichtenburg und flüchtete 1938 nach Uruguay. Als in den 1970er Jahren
eine Militärdiktatur in Uruguay die Macht übernimmt, ist er gezwungen,
den umgekehrten Fluchtweg zu wählen und Asyl in Deutschland zu suchen.
Seit 1985 lebt er wieder in Montevideo, wo er sich in sozialen
Basisorganisationen und im Linksbündnis Frente Amplio engagiert. Auf
der Grundlage der Erfahrungen mit der Frente Amplio im eigenen Land
versucht er, eine Bilanz zu ziehen, die vom chavistischen Venezuela
über Bolivien und Ecuador bis zum gemäßigten Brasilien reicht.
Moderation: Gerhard Mertschenk
Gemeinsam mit der Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft
Im
Anschluss lädt die Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft zu einem `vino
de honor` ein, um bei einem Gläschen Wein in kleineren Runden das Thema
zu vertiefen.
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
www.boell.de
info@boell.de