Online-Diskussionsreihe
- Mittwoch, 16. September 2026 17.00 – 18.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Online-Diskussionsreihe
Ländliche Räume beleben - Leerstand nachhaltig aktivieren
Wohnungsleerstand ist ein drängendes Problem in schrumpfenden Städten und Gemeinden. Davon sind fast alle ostdeutschen Regionen flächendeckend sowie westdeutsche strukturschwache Regionen betroffen. Der Wohnungsleerstand wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. In Ostdeutschland wird ein Bevölkerungsrückgang in ländlichen Räumen von ca. einer Million Einwohner*innen bis 2045 erwartet.
Leerstand trägt dazu bei, dass Infrastrukturen wie Schulen, Bibliotheken, Schwimmbäder nicht ausgelastet sind und abgebaut werden, dass die Lebensqualität sinkt. Er verstärkt das Gefühl des Abgehängtseins und trägt dazu bei, dass sich die Abwanderung weiter verstärkt. Dabei bieten die günstigen Wohnungen und freien Räume auch Chancen auf Selbstentfaltung und Mitbestimmung.
Wir diskutieren: Welche erfolgversprechenden Modelle beleben den Leerstand? Können freie Wohnungen die Not an anderen Orten entlasten und bezahlbaren Wohnraum vermehren? Welche Chancen bieten interkommunale Strategien und ortsunabhängiges Arbeiten? Was tun bei strukturellem Leerstand?
Input:
- Stephanie Bock, Teamleiterin „Stadt und Raum“ im Forschungsbereich „Stadtentwicklung, Recht und Soziales“, Deutsches Institut für Urbanistik
Moderation: Hanna Gersmann, Die Korrespondenten
Über die Reihe:
Wohnen ist für alle Menschen eine Grundlage des Lebens. Hier spitzen sich unterschiedliche Problemlagen zu: In Großstädten und Wachstumsregionen finden immer weniger Haushalte bezahlbare Wohnungen. Es wird nicht genug erschwinglicher Wohnraum neu gebaut, aber Bürogebäude stehen leer. Gleichzeitig steigt der Wohnflächenverbrauch pro Kopf weiter. Auf der anderen Seite sind viele strukturschwache Regionen in Ost- und Westdeutschland von Abwanderung und Leerstand geprägt. Dennoch nimmt der Ressourcen- und Energieverbrauch für immer neue Siedlungsflächen zu. Wertvoller Boden geht für Landwirtschaft, Biodiversität und Klimaanpassung verloren.
Die Reihe beleuchtet die Herausforderungen für bezahlbaren Wohnraum und nachhaltiges Bauen, analysiert die bisherigen Fehlentwicklungen und diskutiert erfolgversprechende Lösungsansätze mit der Kommunalpolitik, der Wohnungswirtschaft, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft.
Information:
Anke Bremer
Projektbearbeiterin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung
Heinrich-Böll-Stiftung
E bremer@boell.de
Fachkontakt:
Sabine Drewes
Referentin Kommunalpolitik und Stadtentwicklung
Heinrich-Böll-Stiftung
E drewes@boell.de
» Online-Teilnahme in ZOOM
Die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung erhalten Sie 24 Stunden und erneut 2 Stunden vor der Veranstaltung per E-Mail.
Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Informationen zur Handhabung von Zoom finden Sie hier
Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen. Bei Veranstaltungen mit Publikumsbeteiligung benötigen Sie ein Mikrofon und ggf. eine Kamera.
Für die Verwendung der Software Zoom übernimmt die Heinrich-Böll-Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom finden Sie hier.
» Livestream
Alternativ können Sie der Veranstaltung auch ohne Anmeldung im Livestream folgen.
- Veranstaltungsreihe
- Bauen-Wohnen-Mieten - Perspektiven für bezahlbares Wohnen und nachhaltiges Bauen
- Weitere Termine
- Donnerstag, 26. November 2026
- Adresse
-
▶ Online-Veranstaltung
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Livestream
- Livestream aufrufen
In Kooperation mit:
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
www.boell.de
info@boell.de