- Montag, 23. Januar 2006 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Knebel für die Presse
Politik und Medien in Russland
Der Kreml hat die wichtigsten
elektronischen Medien – darunter alle
landesweit empfangbaren Fernsehkanäle –
unter seine Kontrolle gebracht,
investigativer Journalismus ist fast ganz
verschwunden, Selbstzensur und
vorauseilender Gehorsam herrschen in
vielen Köpfen. Wer als Journalist oder
Journalistin dennoch versucht, gegen den
Strom zu schwimmen muss mit Sanktionen
rechnen.<br>
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Zuletzt bekam dies die Moderatorin Olga
Romanowa von REN-TV zu spüren. Die
kritische Journalistin wurde einfach
ausgesperrt.<br>
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- Wie weit hat es der Kreml mit der
Kontrolle über die Medien gebracht?<br>
- Warum gibt es keine öffentliche Debatte
über die Pressefreiheit in Russland?<br>
- Hätten unabhängige Medien im Russland
von heute überhaupt ein Publikum?<br>
- Schwäche der Medien – Stärke der
Politik?<br>
- Und der Westen schaut einfach zu?<br>
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Podiumsdiskussion mit:<br>
<b>Olga Romanowa</b>, Journalistin,
Moskau<br>
<b>Sabine Adler</b>, Journalistin,
Berlin<br>
<b>Jens Siegert</b>, Leiter des Moskauer
Büros der
Heinrich-Böll-Stiftung<br>
<b>Ruprecht Polenz</b>, MdB,
Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses
des Deutschen Bundestages<br>
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<b>Moderation</b>:<br>
Cornelia Rabitz, Deutsche Welle, Bonn<br>
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<b>Begrüßung</b>:<br>
Ralf Fücks, Vorstand der
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
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