- Mittwoch, 31. März 2010 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
`Es war ein anderes Leben`
Mit der Jugend-Alijah nach Palästina - Ein Filmabend
`Es war ein anderes Leben`, als die Gruppe deutsch-jüdischer Kinder 1939 aus Deutschland entkommen war und in Palästina eintraf. Der Dokumentarfilm beschreibt die Geschichte dieser Gruppe anhand der Lebensgeschichten der Kinder, die alles zurück ließen und ihre Familien in der Shoa verloren. Er erzählt von dem neuen, anderen Leben in Palästina, dass sie als Gruppe formte und bis heute zusammenhält.
Die Geschichte führt über das Internat in Nord Talpiot und den Weg in die Kibbuzbewegung, bis hin zum Aufbau des eigenen Kibbuz: Maagan Michael. Hinter dieser Geschichte kommt das Werk Recha Freiers in den Blick. Sie hatte 1933 die Jugend-Alijah in Berlin gegründet, mit der die Gruppe nach Palästina gekommen war. Diese zionistische Einwanderungsorganisation rettete etwa 10.000 Kinder aus Deutschland. Der Film eröffnet erstmals Einblicke in diese vergessene Etappe deutsch-jüdischer Geschichte.
Die Interviews mit vier Gruppenmitgliedern, ihrer ehemaligen Betreuerin, Elly Freund, und der Tochter Recha Freiers, Maayan Landau, lassen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven lebendig werden. Persönliche Kommentare zu Fotos und Archivmaterialien machen die Vergangenheit vorstellbar. Ausschnitte aus dem täglichen Leben der mittlerweile mehr als 60 Jahre älteren Gruppenmitglieder in ihrem Kibbuz zeigen, wohin das „andere Leben“ bis heute geführt hat.
Die Geschichte führt über das Internat in Nord Talpiot und den Weg in die Kibbuzbewegung, bis hin zum Aufbau des eigenen Kibbuz: Maagan Michael. Hinter dieser Geschichte kommt das Werk Recha Freiers in den Blick. Sie hatte 1933 die Jugend-Alijah in Berlin gegründet, mit der die Gruppe nach Palästina gekommen war. Diese zionistische Einwanderungsorganisation rettete etwa 10.000 Kinder aus Deutschland. Der Film eröffnet erstmals Einblicke in diese vergessene Etappe deutsch-jüdischer Geschichte.
Die Interviews mit vier Gruppenmitgliedern, ihrer ehemaligen Betreuerin, Elly Freund, und der Tochter Recha Freiers, Maayan Landau, lassen die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven lebendig werden. Persönliche Kommentare zu Fotos und Archivmaterialien machen die Vergangenheit vorstellbar. Ausschnitte aus dem täglichen Leben der mittlerweile mehr als 60 Jahre älteren Gruppenmitglieder in ihrem Kibbuz zeigen, wohin das „andere Leben“ bis heute geführt hat.
- Veranstalter*in
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