- Freitag, 11. Dezember 2009 19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
DiverCity in Berlin – Idee, Realität, Kontroversen
veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`
mit:
Haroun Sweis, Orient Express, RBB; Bahar Sanli, GEKKO Graefe-Kiez/ Kreuzberg; Lisa Vanovitch, Fotografin; Vertreterinnen des Network for Intercultural Communication e.V.; Moderation: Karin Hopfmann
Termin:
11.12. 19:30 Uhr bis 11.12. 21:00 Uhr
Ort:
Cafè Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, Berlin
Region:
Berlin
Kategorie(n):
Gesellschaftstheorie
Teilnahmebeitrag:
1,50 Euro
Kontakt:
»Helle Panke« e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Tel:030 47538724, Fax:030 47538775
-->Der Berufsprovokateur Thilo Sarrazin hat es wieder einmal geschafft: Seine abfälligen Äußerungen über die Integrationsunfähigkeit und mangelnde Integrationsbereitschaft von „Türken“ und „Arabern“ beschäftigten einige Tage die Medien und damit die Öffentlichkeit. Er bekam viel Zustimmung. Seine Kritiker wiederholten alle bekannten Argumente über die jahrzehntelangen Defizite der Politik in Sachen Integration. Wir diskutieren nach vorn: Was ist Sache in Berlin? Ist die Stadtgesellschaft gefährdet durch migrantische und deutsche „Unterschichten“? Wann sind Zuwanderung und Diversität eine Chance? Was ist zu tun für die „dritte deutsche Einheit“ von Mehrheitsgesellschaft und MigrantInnen (Armin Laschet, Integrationsminister in NRW)? SozialarbeiterInnen berichten aus dem Kiez. Junge Leute vom Network for Intercultural Communication e.V. stellen ihr Projekt DiverCity in Berlin vor. Lisa Vanovitch zeigt Fotos zum Projekt und erzählt, was sie beim Fotografieren erlebt hat.
Musikalische Begleitung/ Konzert:
- Efrat Alony - voc
- Andreas Edelmann - Kontrabass
- Uwe Steinmetz - Saxophon, Querflöte
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
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