Freitag, 09. April 2010 10.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Die NATO und die Atomwaffen

veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`

Im fünfundsechzigsten Jahr nach den Atombombenabwürfen gegen Hiroshima und Nagasaki ist der Ruf nach einer atomwaffenfreien Welt unüberhörbar. Obamas Abrüstungsappell entspricht dem Friedenswunsch vieler Menschen. Auf der Überprüfungskonferenz zum Nichtweiterverbreitungsvertrag von Atomwaffen im Mai 2010 in New York geht es um Maßnahmen zur atomaren Abrüstung. Weltweit werden die Anforderungen an eine Welt ohne Atomwaffen diskutiert. Ein Aufruf für eine Welt ohne Atomwaffen wird am 4. Mai 2010 in New York an UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben.

Vor diesem Hintergrund soll diskutiert werden, welche Rolle die NATO in der bisherigen weltweiten Atomrüstung gespielt hat und welchen Beitrag NATO-Länder, darunter Deutschland, heute zur atomaren Abrüstung leisten können. Dazu gehören der Abzug der verbliebenen US-Atomwaffen aus Deutschland, der Stopp aller Modernisierungspläne für atomare Waffen, der Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen. Auch die Idee atomwaffenfreier Zonen – in Europa, im Nahen Osten und anderswo – rückt wieder auf die Tagesordnung der Politik. Welche Taten den Worten folgen müssen, ist Gegenstand dieses Workshops.

Rosa Luxemburg Stiftung