- Mittwoch, 17. März 2010 20.00 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Dialogforum: Gute Arbeit ist grün?
Der aufhaltsame Aufstieg prekärer Beschäftigung – Krisengewinnler Leiharbeit?
Mit den Referentinen:
Beate Müller-Gemmeke (MdB, Sprecherin Gewerkschaftsgrün)
Annelie Buntenbach (Mitglied des DGB-Bundesvorstands)
Ramona Pop (MdA, Fraktionsvors. Bündnis 90/DIE GRÜNEN)
Moderation: Heiko Glawe
Seit Jahren gibt es einen dramatischen Anstieg prekärer Beschäftigungsverhältnisse in den unterschiedlichsten Formen. Sehr ausgeprägt ist dabei das Modell der Leiharbeit, das spätestens nach Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) boomte. Doch die Leiharbeiter/innen waren die ersten Verlierer/innen der Krise: bereits in der ersten Hälfte des Krisenjahres 2009 nutzten Unternehmen die Möglichkeit, sich schnell, billig, und ohne großes öffentliches Aufsehen von Leiharbeiter/innen zu trennen.
Ungeachtet dessen kam Bundesarbeitsministerin von der Leyen jüngst zu dem Schluss, dass Leiharbeit „Brücken in den Arbeitsmarkt“ baue. Dieser Position steht der DGB-Bericht „Leiharbeit in Deutschland – Fünf Jahre nach der Deregulierung“ gegenüber: „Durch Ausweitung der Leiharbeit werden vor allem die Chancen spezifischer Beschäftigtengruppen auf eine reguläre dauerhafte Vollzeitbeschäftigung deutlich eingeschränkt.“ … „Höchst problematisch ist (...), dass Unternehmen eigene Leiharbeitsunternehmen gründen, um Arbeitnehmer, die bisher im Unternehmen direkt angestellt waren, dann als Leiharbeitnehmer/innen auf demselben Arbeitsplatz einzusetzen. Hier ist der Einsatz der Arbeitnehmerüberlassung als Kostensenkungsinstrument klar erkennbar.“
Ist prekäre Leiharbeit Ausnahme oder die Regel?
Die Beantwortung dieser Frage aus gewerkschaftlicher und grüner Sicht steht ebenso im Mittelpunkt des ersten Berliner Dialogforums „Gute Arbeit ist grün?“ wie die Frage nach den notwendigen politischen Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten – im Bund und in Berlin.
HINWEIS: Aus organisatorischen Gründen wäre eine vorherige Anmeldung hilfreich,
Kontakt: Angelika Höhne, Tel. 030 – 3359714
Beate Müller-Gemmeke (MdB, Sprecherin Gewerkschaftsgrün)
Annelie Buntenbach (Mitglied des DGB-Bundesvorstands)
Ramona Pop (MdA, Fraktionsvors. Bündnis 90/DIE GRÜNEN)
Moderation: Heiko Glawe
Seit Jahren gibt es einen dramatischen Anstieg prekärer Beschäftigungsverhältnisse in den unterschiedlichsten Formen. Sehr ausgeprägt ist dabei das Modell der Leiharbeit, das spätestens nach Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) boomte. Doch die Leiharbeiter/innen waren die ersten Verlierer/innen der Krise: bereits in der ersten Hälfte des Krisenjahres 2009 nutzten Unternehmen die Möglichkeit, sich schnell, billig, und ohne großes öffentliches Aufsehen von Leiharbeiter/innen zu trennen.
Ungeachtet dessen kam Bundesarbeitsministerin von der Leyen jüngst zu dem Schluss, dass Leiharbeit „Brücken in den Arbeitsmarkt“ baue. Dieser Position steht der DGB-Bericht „Leiharbeit in Deutschland – Fünf Jahre nach der Deregulierung“ gegenüber: „Durch Ausweitung der Leiharbeit werden vor allem die Chancen spezifischer Beschäftigtengruppen auf eine reguläre dauerhafte Vollzeitbeschäftigung deutlich eingeschränkt.“ … „Höchst problematisch ist (...), dass Unternehmen eigene Leiharbeitsunternehmen gründen, um Arbeitnehmer, die bisher im Unternehmen direkt angestellt waren, dann als Leiharbeitnehmer/innen auf demselben Arbeitsplatz einzusetzen. Hier ist der Einsatz der Arbeitnehmerüberlassung als Kostensenkungsinstrument klar erkennbar.“
Ist prekäre Leiharbeit Ausnahme oder die Regel?
Die Beantwortung dieser Frage aus gewerkschaftlicher und grüner Sicht steht ebenso im Mittelpunkt des ersten Berliner Dialogforums „Gute Arbeit ist grün?“ wie die Frage nach den notwendigen politischen Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten – im Bund und in Berlin.
HINWEIS: Aus organisatorischen Gründen wäre eine vorherige Anmeldung hilfreich,
Kontakt: Angelika Höhne, Tel. 030 – 3359714
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
© Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
Schumannstraße 8
10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
www.boell.de
info@boell.de