Online-Diskussion
- Dienstag, 10. März 2026 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
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Der Anfang vom Ende des iranischen Regimes?
Seit den amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran und der Tötung des Revolutionsführers Ali Khamenei am 28. Februar kämpft das iranische Regime buchstäblich um sein Überleben. Die Mehrzahl der Iraner*innen wünscht sich den Sturz des Regimes und eine politische Transition. Gleichzeitig fürchten die Menschen die unmittelbaren Folgen des Krieges sowie eine Fortsetzung der Gewalt und Repression des Regimes.
Die Menschen in Iran trauern um ihre toten Angehörigen und Freund*innen. Tausende hat das Regime Anfang Januar brutal auf den Straßen ermorden lassen, um die Massenproteste im ganzen Land niederzuschlagen. Die Menschen sind wütend auf das Regime, das sie seit Jahrzenten unterdrückt und das Land in den wirtschaftlichen Ruin geführt hat. Laut einer Umfrage wünschen sich 89 Prozent der Iraner*innen ein demokratisches System.
Ob das militärische Eingreifen der USA und Israels jedoch ein probates Mittel ist, um eine demokratische Transition in Iran in Gang zu setzen, ist alles andere als sicher. Auch weil die Oppositionskräfte bisher über wenig einheitliche und schlagkräftige Organisationsstrukturen im Land verfügen. Ebenso könnte nun die Repression nach Innen weiter zunehmen oder das jetzige Regime durch ein anderes autoritäres Regime ersetzt werden.
Zusammen mit iranischen Expert*innen, Aktivist*innen und Journalist*innen wollen wir versuchen, besser zu verstehen, wie es den Menschen in Iran momentan geht, wie sich die Unterdrückung und der Krieg auswirken? Was machen die Massaker des Regimes mit der Gesellschaft? Welche Chancen sehen Iraner*innen für den Sturz des Regimes und den Beginn eines politischen Transformationsprozesses? Was braucht es für eine demokratische Transition in Iran? Wie können begangene Verbrechen des Regimes wirksam dokumentiert und zur Rechenschaft gebracht werden? Welche Form der Unterstützung wünscht sich die iranische Zivilgesellschaft von Deutschland und Europa?
Mit:
- Dr. Azadeh Zamirirad, Leiterin, Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten, SWP Berlin
- Sanaz Azimipur, Autorin und Aktivistin, Woman* Life Freedom Kollektiv
- Gissou Nia, Leiterin, Strategic Litigation Project, Atlantic Council
Moderation: Bauke Baumann, Referent Israel, Palästina, Jordanien und Iran, Heinrich-Böll-Stiftung
Sprache: Englisch-Deutsch mit Simultanübersetzung
Information:
Bauke Baumann
Referent Israel, Palästina, Jordanien und Iran
Heinrich-Böll-Stiftung
E baumann@boell.de
T +49(0)285 34 -321
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