Donnerstag, 18. März 2010 20.30 – 22.30 Uhr In meinem Kalender speichern

„Bitterfotze“

Diskussion mit Maria Sveland

Mit ihrem Buch `Bitterfotze“ war Maria Sveland in den schwedischen und deutschen Bestsellerlisten vertreten und brachte mit ihrem wütenden Werk neuen Schwung in die Debatten um Feminismus und Geschlechterdemokratie. Sveland fordert erfrischend unbescheiden und laut die Revolution: für eine echte Gleichberechtigung der Geschlechter, auch in der Partnerschaft, für eine Ende der Ära der Teilzeit-Papas und der Burn-Out-Muttis. Im Gespräch mit dem Publikum diskutiert die Autorin Maria Sveland, warum es gerade für junge Frauen höchste Zeit ist, „bitterfotziger“ zu werden und sich nicht mit bereits Erreichtem abspeisen zu lassen. Außerdem wollen wir den Blick auf die scheinbar so fortschrittlichen schwedischen und hiesigen Zuständen richten und uns u.a. fragen, wieso umfassende Geschlechtergerechtigkeit in beiden Ländern immer noch so lange auf sich warten lässt. Wo und wann stoßen junge Frauen heute an die gläserne Decke von Rollenklischees und Diskriminierung? Was sind die richtigen (politischen) Mittel, um sich gegen den Ausschluss aus dem Berufsleben und dem sozialen Leben zur Wehr zu setzen? Zusätzlich werden Passagen aus der deutschen Übersetzung des Buches gelesen. Maria Sveland, geboren 1974, absolvierte ein Studium am Institut für Film- und Fernsehwissenschaften in Stockholm und arbeitet seitdem als TV- und Hörfunkjournalistin. Sie ist verheiratet, zwei Söhne. Bitterfotze ist ihr erster Roman, der in Schweden für großes Aufsehen sorgte und wochenlang auf den Bestsellerlisten stand. Der Eintritt ist frei. Die Diskussion findet auf englisch statt, eine deutsche Übersetzung wird angeboten. Veranstalter: Weiterdenken- Heinrich Böll Stiftung Sachsen, Kunsthofbuchhandlung Dresden