- Donnerstag, 26. April 2007 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne
Neue Stichworte zur geistigen Lage der Zeit #1
„Beschleunigung“ ist das erste Stichwort unserer zeitdiagnostischen Vortragsreihe. Individuell wie kollektiv verändert sich die Erfahrung von Zeit und Geschichte: An die Stelle einer gerichteten Vorwärtsbewegung tritt die Wahrnehmung einer gleichsam bewegungslosen und in sich erstarrten Steigerungsspirale.
Hartmut Rosa unternimmt mit „Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne“ erstmals den Versuch, die sich potenzierende Dynamisierung gesellschaftlicher Verhältnisse, wie sie in der jüngsten politischen und digitalen Beschleunigungswelle etwa unter dem Stichwort `Globalisierung` firmiert, systematisch zu erfassen und sie in ihren kulturellen und strukturellen Ursachen ebenso wie in ihren Auswirkungen auf die individuelle und kollektive Lebensführung zu analysieren. Entwickelt wird dabei die These, dass die zunächst befreiende und befähigende Wirkung der modernen sozialen Beschleunigung, die mit den technischen Geschwindigkeitssteigerungen des Transports, der Kommunikation oder der Produktion zusammenhängt, in der Spätmoderne in ihr Gegenteil umzuschlagen droht.
Welches sind die ethischen und politischen Konsequenzen dieser sozialen Beschleunigung? Welche Auseinandersetzungen wird es geben um die Ressource Zeit? Wie kann bürgerschaftliches Engagement in einer beschleunigten Gesellschaft entstehen und gefördert werden?
Referent: Hartmut Rosa
Professor für Allgem. und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Moderation: Peter Siller
Heinrich-Böll-Stiftung
Hartmut Rosa unternimmt mit „Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne“ erstmals den Versuch, die sich potenzierende Dynamisierung gesellschaftlicher Verhältnisse, wie sie in der jüngsten politischen und digitalen Beschleunigungswelle etwa unter dem Stichwort `Globalisierung` firmiert, systematisch zu erfassen und sie in ihren kulturellen und strukturellen Ursachen ebenso wie in ihren Auswirkungen auf die individuelle und kollektive Lebensführung zu analysieren. Entwickelt wird dabei die These, dass die zunächst befreiende und befähigende Wirkung der modernen sozialen Beschleunigung, die mit den technischen Geschwindigkeitssteigerungen des Transports, der Kommunikation oder der Produktion zusammenhängt, in der Spätmoderne in ihr Gegenteil umzuschlagen droht.
Welches sind die ethischen und politischen Konsequenzen dieser sozialen Beschleunigung? Welche Auseinandersetzungen wird es geben um die Ressource Zeit? Wie kann bürgerschaftliches Engagement in einer beschleunigten Gesellschaft entstehen und gefördert werden?
Referent: Hartmut Rosa
Professor für Allgem. und Theoretische Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Moderation: Peter Siller
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