- Dienstag, 12. Januar 2010 18.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
`Aktionsräume plus` - ein Plus an Vernetzung, Innovation und Engagement Integrierte Stadtteilentwicklung
veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`
Gebietsübergreifende Strategie zur Förderung von Chancengerechtigkeit und Zukunftsfähigkeit.
Die herausragende Aufgabe der Stadtpolitik in einer sich immer stärker ausdifferenzierenden Gesellschaft ist die Bewahrung und zum Teil bereits die Wiederherstellung des Sozialen Zusammenhalts.
Die Ergebnisse des Monitorings Soziale Stadtentwicklung 2008 belegen in zusammenhängenden größeren Räumen, den künftigen „Aktionsräumen plus “, soziale Problemlagen wie hohe Arbeitslosigkeit und daher hohe Abhängigkeit der Einwohnerinnen und Einwohner von staatlicher Unterstützung. Dies schmälert die Perspektiven insbesondere der dort lebenden jungen Menschen. Auch die Besorgnis erregenden Zahlen zu Kinderarmut und Schulabbrecherquoten verdeutlichen den großen Handlungsbedarf in den Gebieten. Es geht darum, Chancengerechtigkeit herzustellen und die Entwicklung benachteiligter Stadtgebiete noch wirksamer zu fördern. Das Thema Bildung hat Priorität in den neuen „Aktionsräumen plus“, um insbesondere jungen Menschen neue Perspektiven zu ermöglichen. Ziel ist es, vorhandene Förderansätze weiter zu bündeln und zu entwickeln, um zu spürbaren Verbesserungen vor Ort beizutragen. Hierfür ist ein Zusammenwirken vieler Akteurinnen und Akteure in den konkreten Sozialräumen notwendig: Die verschiedenen Ressorts der Senatsverwaltungen, der Bezirke und zivilgesellschaftlicher Initiativen sollen in Zukunft noch stärker zusammen arbeiten. Nur so kann Integration, soziale und die Integration von Migrantinnen und Migranten gelingen. Zu diesem sozialräumlich orientierten Vorgehen hat sich der Senat bekannt.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bereitet deshalb die Festlegung von fünf Stadtgebieten Berlins als „Aktionsräume plus“ vor: Kreuzberg-Nordost, Neukölln-Nord, Wedding/Moabit, Spandau-Mitte und Marzahn-Nord/Hellersdorf-Nord. Ziel ist es, die soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung der betroffenen Stadtgebiete zu verbessern. Mehrere Förderprogramme des Senats, darunter vor allem das Programm „Soziale Stadt“, arbeiten bereits in den genannten Gebieten. Im Zusammenwirken vieler Beteiligter „vor Ort“ wurde bereits eine Vielzahl von Verbesserungen erreicht. Diese sehr erfolgreiche Praxis soll fortgesetzt und weiterentwickelt werden, indem gezielt die Maßnahmen aller Städtebauförderprogramme - von der „Sozialen Stadt“ über „Stadtumbau“ bis zum „Städtebaulichen Denkmalschutz“ - miteinander verknüpft werden. Diesem Zweck soll die Festlegung der neuen „Aktionsräume plus“ dienen. Dabei werden bestehende Fördergebiete beibehalten, aber gebiets- und fachübergreifend stärker miteinander vernetzt, angrenzende Kieze mit einbezogen und neue Partnerschaften unter den in den Gebieten tätigen Akteuren angeregt. Mit der Festlegung der fünf „Aktionsräume plus“ schafft der Senat die Grundlage dafür, die Zukunftschancen der dort ansässigen Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern, indem die verschiedenen Interventionen der Fachpolitiken und der Bezirke gebündelt wirken können. So soll eine neue Phase der Stadt(teil)politik eingeleitet und zum Erfolg gebracht werden. Nicht nur Berlin geht diesen Weg, auch andere große Städte wie Hamburg wollen durch Sozialraumorientierung und Bündelung von Maßnahmen den sozialen Zusammenhalt fördern. Wir wollen den Austausch über diese neuen Ansätze der Stadtpolitik am fortführen.
Friedrich Ebert Stiftung
Die herausragende Aufgabe der Stadtpolitik in einer sich immer stärker ausdifferenzierenden Gesellschaft ist die Bewahrung und zum Teil bereits die Wiederherstellung des Sozialen Zusammenhalts.
Die Ergebnisse des Monitorings Soziale Stadtentwicklung 2008 belegen in zusammenhängenden größeren Räumen, den künftigen „Aktionsräumen plus “, soziale Problemlagen wie hohe Arbeitslosigkeit und daher hohe Abhängigkeit der Einwohnerinnen und Einwohner von staatlicher Unterstützung. Dies schmälert die Perspektiven insbesondere der dort lebenden jungen Menschen. Auch die Besorgnis erregenden Zahlen zu Kinderarmut und Schulabbrecherquoten verdeutlichen den großen Handlungsbedarf in den Gebieten. Es geht darum, Chancengerechtigkeit herzustellen und die Entwicklung benachteiligter Stadtgebiete noch wirksamer zu fördern. Das Thema Bildung hat Priorität in den neuen „Aktionsräumen plus“, um insbesondere jungen Menschen neue Perspektiven zu ermöglichen. Ziel ist es, vorhandene Förderansätze weiter zu bündeln und zu entwickeln, um zu spürbaren Verbesserungen vor Ort beizutragen. Hierfür ist ein Zusammenwirken vieler Akteurinnen und Akteure in den konkreten Sozialräumen notwendig: Die verschiedenen Ressorts der Senatsverwaltungen, der Bezirke und zivilgesellschaftlicher Initiativen sollen in Zukunft noch stärker zusammen arbeiten. Nur so kann Integration, soziale und die Integration von Migrantinnen und Migranten gelingen. Zu diesem sozialräumlich orientierten Vorgehen hat sich der Senat bekannt.
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung bereitet deshalb die Festlegung von fünf Stadtgebieten Berlins als „Aktionsräume plus“ vor: Kreuzberg-Nordost, Neukölln-Nord, Wedding/Moabit, Spandau-Mitte und Marzahn-Nord/Hellersdorf-Nord. Ziel ist es, die soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Entwicklung der betroffenen Stadtgebiete zu verbessern. Mehrere Förderprogramme des Senats, darunter vor allem das Programm „Soziale Stadt“, arbeiten bereits in den genannten Gebieten. Im Zusammenwirken vieler Beteiligter „vor Ort“ wurde bereits eine Vielzahl von Verbesserungen erreicht. Diese sehr erfolgreiche Praxis soll fortgesetzt und weiterentwickelt werden, indem gezielt die Maßnahmen aller Städtebauförderprogramme - von der „Sozialen Stadt“ über „Stadtumbau“ bis zum „Städtebaulichen Denkmalschutz“ - miteinander verknüpft werden. Diesem Zweck soll die Festlegung der neuen „Aktionsräume plus“ dienen. Dabei werden bestehende Fördergebiete beibehalten, aber gebiets- und fachübergreifend stärker miteinander vernetzt, angrenzende Kieze mit einbezogen und neue Partnerschaften unter den in den Gebieten tätigen Akteuren angeregt. Mit der Festlegung der fünf „Aktionsräume plus“ schafft der Senat die Grundlage dafür, die Zukunftschancen der dort ansässigen Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern, indem die verschiedenen Interventionen der Fachpolitiken und der Bezirke gebündelt wirken können. So soll eine neue Phase der Stadt(teil)politik eingeleitet und zum Erfolg gebracht werden. Nicht nur Berlin geht diesen Weg, auch andere große Städte wie Hamburg wollen durch Sozialraumorientierung und Bündelung von Maßnahmen den sozialen Zusammenhalt fördern. Wir wollen den Austausch über diese neuen Ansätze der Stadtpolitik am fortführen.
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