Urheber/in: Paul Lovis Wagner / Campact. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.

Diskussionsabend

Donnerstag, 05. März 2020 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Diskussionsabend

Wie grün ist die Zukunft? +++ FÄLLT AUS +++

Jugend und demokratische Teilhabe in Deutschland und Israel

Leider müssen wir unsere für heute Abend geplante Veranstaltung "Wie grün ist die Zukunft?" im Rahmen der deutsch-israelischen Dialoge kurzfristig absagen.

Die israelische Regierung hatte gestern neue Einreisebestimmungen wegen des Corona-Virus erlassen. Davon sind auch unsere beiden Teilnehmerinnen aus Israel betroffen, ohne die wir die Veranstaltung nicht durchführen können.

Wir bitten um Verständnis und bemühen uns um einen neuen Termin.

+++++++

 

For English, see below:

„Wir sind die Zukunft“ ꟷ getragen vom Engagement tausender junger Menschen mobilisiert die „Fridays for Future“-Bewegung aktuell eine breite Öffentlichkeit für den Klimaschutz. Auch in Deutschland macht sie damit Druck auf Entscheidungsträgerinnen und -träger, die jedoch sehr unterschiedlich reagieren: Der politische Einsatz junger Menschen wird zwar gelobt, ihre vermeintliche Unerfahrenheit aber auch immer wieder beanstandet. Die umweltpolitischen Forderungen beschränken sich daher längst nicht mehr auf das Klima, sondern stellen grundsätzliche Fragen von Generationengerechtigkeit und politischer Teilhabe in den Mittelpunkt.

„Eine andere Zukunft“  ꟷ dafür setzen sich auch in Israel viele junge Menschen und progressive Kräfte ein, die für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit aktiv sind. Damit richten sie sich unweigerlich gegen den politisch und gesellschaftlich dominanten Sicherheitsdiskurs im Land, der auch von vielen Jugendlichen geteilt wird. Die Auseinandersetzung reicht daher auch hier weit über Klimaschutz hinaus: Es geht um eine Verbesserung des politischen Klimas, das sich an demokratischen und solidarischen Werten orientiert und auch nachkommenden Generationen eine lebenswerte Zukunft sichern soll.

„Wie grün ist die Zukunft?“ ꟷ mit dieser Fragestellung wollen wir diese Entwicklungen im Rahmen der deutsch-israelischen Dialoge diskutieren. Was treibt junge Menschen in Deutschland und Israel an, sich für Umwelt und soziale Gerechtigkeit einzusetzen? Wie organisieren sie sich und welche Formen der Mobilisierung nutzen sie? Vor welchen Hürden und Herausforderungen stehen sie dabei jeweils ꟷ und wie können diese angegangen werden, vielleicht sogar gemeinsam? Wie inklusiv und vielfältig also ist eine „grüne Zukunft“, wenn Ordnungsvorstellungen von Klimagerechtigkeit, Gleichberechtigung und demokratischer Teilhabe immer auch lokal verhandelt werden müssen? Wo und wie sind sie anschlussfähig, wann nicht?

Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Forderungen der Jugendlichen gibt es hier.

Mit:

Rebecca Morsch, internationale Sekretärin Grüne Jugend, Berlin

Quang Anh Paasch, Sprecher Fridays for Future, Berlin

Bar Gissin, ehemalige Co-Vorsitzende von Young Meretz und Vorstandsmitglied der Meretz-Partei, Tel Aviv

Hadas Goldman, Gründerin Tarbut Movement, Afula

 

Information:
Johannes Gunesch, Referent Ägypten, Israel, Palästina und Jordanien, Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail, gunesch@boell.de, Telefon +49(0)30 285 34-354

Anmeldung: Für die Teilnahme ist keine Anmeldung nötig. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.


In eigener Sache:

Prävention Coronavirus

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

wir bitten Sie, folgende Präventions-Hinweise zu beachten:

1) Abstand halten zu Personen mit Symptomen wie Husten, Niesen
2) Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife
3) Hustenetikette einhalten (Husten und Niesen in die Armbeuge, Papiertaschentuch, Abwenden)

Darüber hinaus bitten wir darum, dass akut Erkrankte (Erkältung, grippale Infekte) auf die Teilnahme an der Veranstaltung verzichten und behalten uns vor, ersichtlich erkrankte Menschen von der Veranstaltung auszuschließen.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website des Robert-Koch-Instituts.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!


 

English:

"We are the future"  ꟷ galvanized by thousands of young people, the "Fridays for Future" movement is currently mobilizing a broad public for climate protection. In Germany, too, it puts pressure on decision-makers whose reaction however differ markedly: Some praise the politicization of young people, others scold them to go back to school. The demands for environmental justice are therefore not limited to the climate alone, but include fundamental questions of intergenerational justice, political representation and participation.

"Another future" ꟷ this is a rallying cause for many young people and progressive forces in Israel who fight for social justice and sustainability. In doing so, they inevitably confront the politically and socially dominant security discourse in the country, which many peers also advocate. Thus, here too, the debates around the current contestation go far beyond climate policy: They seek to amend the political climate to promote values of democracy and solidarity in order to ensure a hospitable future for coming generations.

"How green is the future?" ꟷ we want to capture the abovementioned developments with this guiding question. As part of the German-Israeli dialogue, we discuss what drives young people in Germany and Israel to stand up for the environment and social justice: How do they organize themselves and what forms of mobilization do they use? What challenges do they face in their respective contexts and how can they be tackled, perhaps collectively? Thus, how inclusive and diverse is a “green future” while the meaning of climate justice, equality and democratic participation always has to be negotiated within local realities?

With:

Rebecca Morsch, international secretary Grüne Jugend, Berlin

Quang Anh Paasch, speaker Fridays for Future, Berlin

Bar Gissin, former Co-Chairperson of Young Meretz and Board Member of the Meretz Party, Tel Aviv

Hadas Goldman, founder Tarbut Movement, Afula

 

Information:
Johannes Gunesch, speaker Egypt, Israel, Palestine und Jordan, Heinrich-Böll-Stiftung
E-Mail, gunesch@boell.de, Telephone +49(0)30 285 34-354

Registration: No registration necessary. We're looking forward to seeing you.

Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sprache
Deutsch
Englisch
Simultanübersetzung