Online-Diskussion
- Mittwoch, 23. Juni 2021 16.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Online-Diskussion
Unser Haus, unsere Nachbarschaft, unsere Kommune
Online-Dialog zur Rolle von Planung für Vielfalt in brandenburgischen Kommunen
Zum ProgrammDie Heinrich-Böll-Stiftung und das Autonome Frauenzentrum Potsdam laden Sie herzlich ein zur Teilnahme am moderierten Online-Dialog „Unser Haus, unsere Nachbarschaft, unsere Kommune. Zur Rolle von Planung für Vielfalt in brandenburgischen Kommunen.“
In den brandenburgischen Kommunen leben vielfältige gesellschaftliche Gruppen und Schichten miteinander, zunehmend auch neu Zugewanderte. Sie alle haben - bei im städtischen und ländlichen Raum sehr unterschiedlichen Lebensbedingungen – teils einen gemeinsamen, teils ihren eigenen Alltag, eigene Routinen und Nutzungsbedarfe an den gebauten Räumen. Ungeachtet moderner Familien- und Care-Modelle unterscheidet sich bspw. der Alltag vieler Frauen bspw. nach wie vor wesentlich von dem der meisten Männer. Sie legen andere Wege zurück, haben also andere Ansprüche an Mobilität und wohnungsnahe soziale und kulturelle Infrastrukturen. Auch Kinder und alte Menschen legen täglich wichtige Wege zurück und sollten dies sicher und gesund tun können. Alle, aber besonders Familien und auch Menschen mit Beeinträchtigungen profitieren im Alltag von städtebaulichen, Quartiers- und Wohnungsbauplanungen, die sich an den vielfältigen Bedarfen der zukünftigen Nutzer*innen orientieren.
All diesen Ansprüchen und Unterschieden muss eine gute Planung gerecht werden. Schlüsselfragen sind dabei, wie sich die Lebensverhältnisse in den unterschiedlichen Regionen Brandenburgs entwickeln. Welche unterschiedlichen Dynamiken im Hinblick auf Geschlechterordnungen und Benachteiligungen von Frauen und Mädchen sind dabei zu beobachten und ggfs. in der Planung zu berücksichtigen? Welche Voraussetzungen kann Planung schaffen, damit Frauen ein existenzsicherndes und selbstbestimmtes Leben auch auf dem Land realisieren können? Wie kann Planung diesen Ansprüchen gerecht werden?
Im Rahmen unserer Veranstaltung möchten wir gute Praxis und Potentiale und Herausforderungen eines solchen Planungsansatzes gemeinsam mit Ihnen diskutieren: Mit Eva Kail (Magistrat der Stadt Wien) und Prof. Dr. Brigitte Wotha (FH Kiel) konnten wir Expertinnen für das Podium gewinnen, die Jahrzehnte eigener Erfahrung in kommunalen Planungs- und Veränderungsprozessen und überzeugende Praxis-Beispiele in den Dialog einbringen können, auch mit Blick auf Regionalentwicklung im ländlichen Raum. Die Brücke zur bereits gelebten Praxis in Potsdam schlägt die Präsentation der Ergebnisse der Genderanalyse des Potsdamer Wohnungswesens, „Eine Stadt für alle“ durch die Projektleiterin der Studie, Dr. Christiane Droste (UP19 Stadtforschung + Beratung GmbH).
Die Konzeption und Organisation der Veranstaltung unterstützt die UP19 Stadtforschung + Beratung GmbH.
Die Anmeldung erfolgt per Mail: DialogPlanungVielfalt@UP19.eu
Sie erhalten nach der Anmeldung einen Zoom-Link und weitere Informationen zum Online-Dialog.
Wir würden uns über Ihre Zusage bis Montag, den 07. Juni 2021 freuen!
Die ersten 60 Personen, die sich anmelden, erhalten vorab Post zur Veranstaltung.
Für Rückfragen steht Ihnen Alexander Thom von UP19 gerne zur Verfügung: Thom@up19.eu
Hinweis
Wir weisen darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. Für die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon.
Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen.
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- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
- Sprache
- Deutsch
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