Freitag, 19. Februar 2010 10.00 – 19.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Über die Geringschätzung des Architekten als Urheber

veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`

Kulturelle Aspekte im Umgang mit moderner Architektur. 5. Kolloquium der Hermann-Henselmann-Stiftung

mit:

Prof. Dr. Wolf Eisentraut, Prof. Gerd Jäger, RA Dr. Andreas Henselmann, Tilmann Prinz (Bundesarchitektenkammer) u.a.

Termin:

19.02. 10:00 Uhr bis 19.02. 19:00 Uhr

Ort:

Kongresshalle am Alexanderplatz bbc

Region:

Berlin

Kategorie(n):

Kultur

Teilnahmebeitrag:

5,-

Kontakt:

«Helle Panke» e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin, Tel:030 47538724, Fax:030 47538775

Besonderheiten:

Gemeinsam mit der Hermann-Henselmann-Stiftung, der Architektenkammer Berlin und dem BDA Berlin

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Anlass für diese Themensetzung sind sowohl die Debatten und juristischen Auseinandersetzungen der letzten Zeit bei spektakulären öffentlichen Bauvorhaben, wie dem Hauptbahnhof von Gerkan Marg und Partner in Berlin, als auch der problematische Umgang mit vielen öffentlichen Bauten der sog. Nachkriegsmoderne in Deutschland, bei deren Umbau oder Modernisierung oftmals das Urheberrecht ihrer Schöpfer missachtet wird oder erst umständlich eingefordert werden muss. Nicht nur, aber besonders drastisch scheint dies in Ostdeutschland der Fall zu sein. Zwar kam es in den letzten Jahren bundesweit zu einer kulturellen Aufwertung der Bauten der Nachkriegsmoderne, insbesondere dann wenn sie unter Denkmalschutz gestellt waren, die Rechte der Architekten sind dabei aber als Faktor der Baukultur noch nicht hinreichend beleuchtet worden. Umgekehrt wäre aus baukulturellen Erwägungen nach einer Stärkung der Urheberrechte zu fragen.

Rosa Luxemburg Stiftung