- Donnerstag, 21. Januar 2010 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
London 2010: Erneute Chance für Afghanistan?
Podiumsdiskussion
Der Einsatz der internationalen Gemeinschaft in Afghanistan befindet sich in einer kritischen Phase mit offenem Ausgang. Aufbauerfolgen stehen herbe Rückschläge gegenüber: Einerseits profitieren immer mehr Menschen von den Fortschritten insbesondere beim Bau wichtiger Infrastruktur wie Schulen, Krankenhäusern oder Verkehrswegen. Andererseits eskaliert in weiten Landesteilen die Gewalt. Die dramatische Zunahme von Selbstmordanschlägen ist ein Indiz für die krisenhafte Zuspitzung der Lage. Auch der politische Prozess ist von Rückschlägen begleitet. Präsident Karsai verliert wegen der massiven Manipulation der letzten Wahlen und der in seiner Regierung verbreiteten Korruption weiter an Akzeptanz in der Bevölkerung und der internationalen Öffentlichkeit.
Hohe Erwartungen sind an die internationale Afghanistan-Konferenz in London Ende Januar 2010 geknüpft, wo die Weichen für das weitere Engagement der internationalen Gemeinschaft gestellt werden sollen. Im Vorfeld des Gipfels lädt die Heinrich-Böll-Stiftung zu einer Diskussion darüber ein, wie es noch gelingen kann, Afghanistan und die Region nachhaltig zu stabilisieren, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern und die grundlegenden Menschrechte zu gewährleisten. Wie kann die zivile Komponente des internationalen Engagements in Afghanistan quantitativ und qualitativ gestärkt werden? Wie lässt sich der deutsche Beitrag zum zivilen Aufbauplan verbessern? Und wie kann der afghanische Nachbar Pakistan angesichts seiner eigenen instabilen Lage sinnvoll in die Strategie zum Wiederaufbau einbezogen werden?
Eröffnung:
Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung
Panel:
Rüdiger König, Referatsleiter Afghanistan und Pakistan, Auswärtiges Amt
Dr. Bente Aika Scheller, Büroleiterin Kabul, Heinrich-Böll-Stiftung
Dr. Frithjof Schmidt, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dr. habil. Christian Wagner, Forschungsgruppenleiter Asien, Stiftung Wissenschaft und Politik
Moderation
Julia Scherf, Referatsleiterin Asien, Heinrich-Böll-Stiftung
Hohe Erwartungen sind an die internationale Afghanistan-Konferenz in London Ende Januar 2010 geknüpft, wo die Weichen für das weitere Engagement der internationalen Gemeinschaft gestellt werden sollen. Im Vorfeld des Gipfels lädt die Heinrich-Böll-Stiftung zu einer Diskussion darüber ein, wie es noch gelingen kann, Afghanistan und die Region nachhaltig zu stabilisieren, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern und die grundlegenden Menschrechte zu gewährleisten. Wie kann die zivile Komponente des internationalen Engagements in Afghanistan quantitativ und qualitativ gestärkt werden? Wie lässt sich der deutsche Beitrag zum zivilen Aufbauplan verbessern? Und wie kann der afghanische Nachbar Pakistan angesichts seiner eigenen instabilen Lage sinnvoll in die Strategie zum Wiederaufbau einbezogen werden?
Eröffnung:
Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung
Panel:
Rüdiger König, Referatsleiter Afghanistan und Pakistan, Auswärtiges Amt
Dr. Bente Aika Scheller, Büroleiterin Kabul, Heinrich-Böll-Stiftung
Dr. Frithjof Schmidt, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Dr. habil. Christian Wagner, Forschungsgruppenleiter Asien, Stiftung Wissenschaft und Politik
Moderation
Julia Scherf, Referatsleiterin Asien, Heinrich-Böll-Stiftung
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
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10117 Berlin
T +49 (30) 285 34-0
F +49 (30) 285 34-109
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