Dienstag, 07. September 2010 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Jüdische Frauen in der Bildenden Kunst

veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`

Hedwig Brenner liest aus ihrem neuen Buch «Mein altes Czernowitz. Erinnerungen aus mehr als neun Jahrzehnten 1918-2010» und stellt ihr 4. Lexikon „Jüdische Frauen in der Bildenden Kunst“ vor. Reihe «Frauenalltag und Widerstand im 20. Jahrhundert».

Hedwig Brenners Liebe zu Czernowitz ist ungebrochen. Die Liebe zur Stadt ihrer Kindheit, ihrer Jugend wird mit zunehmendem Alter stärker. Ob zu Zeiten der Donaumonarchie, später rumänischer Verwaltung, dann kurzzeitiger Sowjetbesetzung oder ukrainischer Regierung, der heimatliche Blickwinkel durchzieht sämtliche Zeiten ihres heute fast zweiundneunzigjährigen Lebens. Der Mythos Czernowitz wird bleiben.

1918 wurde Hedwig Brenner in der Stadt der unterschiedlichen Ethnien und Religionen, kurz vor dem Ende der Donaumonarchie in eine jüdische Czernowitzer Familie geboren.

Die Sprache ihrer Familie war Deutsch und sie ist es für Hedwig Brenner bis heute geblieben.

1945 verließ sie mit ihrem Mann die Nordbukowina und ging nach Rumänien. 1982 endlich durfte ihre Familie nach Israel auswandern. Seitdem wohnt Hedwig Brenner in Haifa. Ihre schriftstellerische Arbeit begann sie in den 1990er Jahren.

Rosa Luxemburg Stiftung