Fachkonferenz

Mittwoch, 16. Juni 2021 10.00 – 12.45 Uhr In meinem Kalender speichern

Fachkonferenz

Fachgespräch: Rechter Terror

Welche Sicherheitsarchitektur braucht die offene Gesellschaft?

Sicherheit ist ein hohes Gut in Deutschland, doch es gibt sie nicht für alle Menschen und vor allem nicht für alle Menschen gleichermaßen. Die rechtsterroristische Anschlagsserie von Kassel, Halle und Hanau hat die Liste der Todesopfer durch rechte Gewalt länger werden lassen. Rechte Netzwerke bewaffnen sich bis an die Zähne und auf den Straßen und im Netz versammeln sich Demokratiefeinde quer durch alle politischen Milieus. Verschärft wird die Lage durch rassistische, rechtsextreme und neonazistische Strukturen und Netzwerke in den Sicherheitsbehörden selbst. Fast zehn Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU stellt sich also dringender denn je die Frage: Wie kann die offene Gesellschaft vor Angriffen von rechts geschützt werden?

In dem von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Amadeu Antonio Stiftung veröffentlichten Dossier „Rechter Terror – Warum wir eine neue Sicherheitsdebatte brauchen“ beleuchten ausgewiesene Expert:innen die Kontinuitäten und Strukturen rechten Terrors in Deutschland. Sie analysieren die Anschlussfähigkeit rechter Ideologien in Gesellschaft und Sicherheitsbehörden und diskutieren Forderungen Betroffener und Perspektiven des Widerstands gegen rassistische, antisemitische und rechtsextreme Gewalt.

Ausgehend von den Erkenntnissen und Impulsen des Dossiers findet am 16. Juni, 10-12:45 Uhr, ein Fachgespräch gemeinsam mit einem Kreis von Expert:innen aus Wissenschaft, Politik, Sicherheitsbehörden, Medien und Zivilgesellschaft statt. Die zentrale Frage des Fachgesprächs lautet: Welche Sicherheitsarchitektur braucht die plurale und offene Gesellschaft, um rechten Terror effizient zu bekämpfen?

Unten finden Sie das vorläufige Programm des Fachgesprächs.

 

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Sprache
Deutsch