- Freitag, 12. März 2010 10.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Der Öffentliche Beschäftigungssektor in Berlin
veranstaltet von `Rosa Luxemburg Stiftung`
Konferenz der `Hellen Panke` e.V. - Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin gemeinsam mit der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
Im öffentlich geförderten Beschäftigungssektor (ÖBS) in Berlin verrichten rund 7.500 ehemalige Erwerbslose gesellschaftlich sinnvolle und notwendige Arbeit, die ihnen neue berufliche Perspektiven eröffnet. Und das in regulären Beschäftigungsverhältnissen zu Tariflöhnen, mindestens aber 7,50 Euro die Stunde.
Nach knapp vier Jahren ÖBS liegt jetzt eine wissenschaftliche Auswertung vor. Sie untersucht, ob die Arbeit in diesem Bereich die Lebensbedingungen der dort Beschäftigten positiv verändert und den sozialen Zusammenhalt in der Stadt verbessert hat. Die Studie zeigt die Chancen, aber auch die Grenzen des Berliner ÖBS-Modells unter den Bedingungen von Hartz IV auf.
Auf der Konferenz werden die Ergebnisse dieser Studie vorgestellt und diskutiert. Die praktischen Erfahrungen von Beschäftigten und Bildungsträgern werden dabei genauso einfließen wie die unterschiedlichen Kritikpunkte am Berliner ÖBS und die Erfahrungen mit anderen Formen öffentlich geförderter Beschäftigung in anderen Bundesländern.
Abschließend stellen sich die Fragen: ist das Modell ÖBS eine taugliche Strategie zur Schaffung von existenzsichernden und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen in einem dritten Sektor zwischen Markt und Staat? Und handelt es sich um einen Weg, die Hartz-IV-Logik zu überwinden?
Die Konferenz wurde durch die Senatsverwaltung IAS als Bildungsveranstaltung gemäß §11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz anerkannt. Berechtigte haben zur Veranstaltungszeit Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit/Ausbildung. Nähere Informationen erteilt die „Helle Panke“ unter: info@helle-panke.de oder 030-4753 8724.
Die Teilnahmegebühr beinhaltet ein Mittagessen und beträgt 5 Euro. Leistungsempfänger, die Kostennachlass wünschen, melden sich bitte unter: felix.lederle@die-linke-berlin.de
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