- Samstag, 05. Dezember 2009 20.15 In meinem Kalender speichern
CINEMA GLOBAL | The Age of Stupid | FILM
Sonderveranstaltung zum Auftakt der Klimakonferenz in Kopenhagen
The Age of Stupid
Regie: Franny Armstrong, GB 2009, 89 Minuten OmU
`The Age of Stupid` spielt im Jahr 2055, die Erde ist verwüstet: London überflutet, Sydney in Flammen, Las Vegas versandet. In einem bohrturmähnlichen Archiv hoch über dem längst eisfreien arktischen Ozean bastelt der letzte Überlebende, gespielt von dem britischen Schauspieler Pete Postlethwaite, eine Botschaft fürs Weltall zusammen. Sie soll erklären, wie sich die Menschheit selbst ausrottete. Dafür nutzt er echtes Nachrichtenmaterial diverser TV-Sender und kommentierende Animationsfilme und entdeckt dabei sechs reale Lebensgeschichten, die zusammen eine Idee davon vermitteln, warum es zum Kollaps kommen konnte: unter anderem einen betagten Bergführer in den französischen Alpen, der jahrzehntelang aus das Schmelzen der Gletscher hinwies, und einen indischen Geschäftsmann, dessen Traum es ist, mit einer Billigfluglinie täglich eine Million Inder zu transportieren. Gerade dadurch, dass Armstrong „The Age of Stupid“ nicht als reinen Dokumentarfilm, sondern als Dokudrama gestaltet hat, rüttelt sie das Publikum wach und trifft so manch wunden Punkt. Selbstredend hat sie während der Produktion Buch über den CO2-Verbrauch geführt und ihn auf ein Minimum reduziert. Und um nicht nur bei der Produktion sondern auch beim Verleih von `Stupid` unabhängig zu sein, sammelte Regisseurin Armstrong Geld für das Projekt über so genanntes Crowd Funding ein: Mit vielen kleinen Spenden von Einzelpersonen und Gruppen, die dafür am Gewinn beteiligt werden sollen, kamen 535.000 Pfund zusammen. `Graswurzel-Filmförderung` nennt Armstrong das.
Cinema Global
Regie: Franny Armstrong, GB 2009, 89 Minuten OmU
`The Age of Stupid` spielt im Jahr 2055, die Erde ist verwüstet: London überflutet, Sydney in Flammen, Las Vegas versandet. In einem bohrturmähnlichen Archiv hoch über dem längst eisfreien arktischen Ozean bastelt der letzte Überlebende, gespielt von dem britischen Schauspieler Pete Postlethwaite, eine Botschaft fürs Weltall zusammen. Sie soll erklären, wie sich die Menschheit selbst ausrottete. Dafür nutzt er echtes Nachrichtenmaterial diverser TV-Sender und kommentierende Animationsfilme und entdeckt dabei sechs reale Lebensgeschichten, die zusammen eine Idee davon vermitteln, warum es zum Kollaps kommen konnte: unter anderem einen betagten Bergführer in den französischen Alpen, der jahrzehntelang aus das Schmelzen der Gletscher hinwies, und einen indischen Geschäftsmann, dessen Traum es ist, mit einer Billigfluglinie täglich eine Million Inder zu transportieren. Gerade dadurch, dass Armstrong „The Age of Stupid“ nicht als reinen Dokumentarfilm, sondern als Dokudrama gestaltet hat, rüttelt sie das Publikum wach und trifft so manch wunden Punkt. Selbstredend hat sie während der Produktion Buch über den CO2-Verbrauch geführt und ihn auf ein Minimum reduziert. Und um nicht nur bei der Produktion sondern auch beim Verleih von `Stupid` unabhängig zu sein, sammelte Regisseurin Armstrong Geld für das Projekt über so genanntes Crowd Funding ein: Mit vielen kleinen Spenden von Einzelpersonen und Gruppen, die dafür am Gewinn beteiligt werden sollen, kamen 535.000 Pfund zusammen. `Graswurzel-Filmförderung` nennt Armstrong das.
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