Donnerstag, 25. November 2010

MigrantInnen und die Wende

ignorierte Geschichte(n)?

Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 25. November 2010, 10.00 Uhr
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen - Weiterdenken
In der Vielzahl der aktuellen Veranstaltungen und Projekte zum Fall der Mauer und dem Vereinigungsprozess bleiben die Erfahrungen von Migranten und Migrantinnen zumeist unbeachtet. Wenn sie doch vereinzelt einbezogen werden, dann stehen oft nur jene Migranten und Migrantinnen im Mittelpunkt, die in die BRD gekommen waren. Aber auch in die DDR sind hunderttausende Menschen migriert,  haben die Wendezeit miterlebt und ganz spezifische Erfahrungen gemacht. Der Workshop richtet den Fokus auf diese in mehrfacher Weise vernachlässigten Sichtweisen und Lebensgeschichten. Ziel ist es, sowohl
Informationen über die Migrationsgeschichte in die DDR zu vermitteln und Perspektiven von Migranten und Migrantinnen in der DDR auf die Wendezeit kennen zu lernen als auch Ansätze zu finden, wie dieser Teil der (Wende-)Geschichte Deutschlands besser Eingang in die Bildungsarbeit finden kann. Dabei wollen wir auch diskutieren, warum das Thema Migration in die DDR und Migranten und Migrantinnen in der Wendezeit so wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Der Workshop wird interaktiv gestaltet. Die Teilnehmenden können ihre eigenen Erfahrungen und Wissen aktiv einbringen und anhand von zur Verfügung gestellten Materialien vertiefen. Die Leiterinnen strukturieren und moderieren den Workshop und unterstützen mit kurzen thematischen Inputs.