Donnerstag, 16. Juni 2011

Ist der Euro noch zu retten?

In der Reihe: Eine undurchsichtige Zukunft – die Finanzwelt im Umbruch?

Datum, Uhrzeit
Donnerstag, 16. Juni 2011, 19.00 Uhr
Veranstalter/in
Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

Mit Griechenland, Irland, Portugal und Spanien sind Staaten der Euro-Zone in massive Schwierigkeiten geraten. Diese Staaten verbindet eine hohe Staatsverschuldung. Die Neuverschuldung beträgt in allen Euro-Problemländern mehr als die vorgeschriebenen maximal 3%, der Gesamtschuldenstand mehr als die als oberste Grenze festgesetzten 60% des Bruttoinlandsprodukts. Die betreffenden Länder müssen massive Sparauflagen erfüllen. Mit der Euro-Krise wird die ungebremste Macht der Kapitalmärkte und ein von Beginn an nachlässiger Umgang mit den Euro-Stabilitätskriterien deutlich. Wirksame Sanktionen gegen Verstöße gibt es bis heute nicht. Wie konnte es zur Euro-Krise kommen? Können wir sie bewältigen? Gemeinsame Währung und weitgehende finanzpolitische Autonomie der Euro-Staaten – Ist das möglich und sinnvoll? Oder wird am Ende der Krise eine Rückkehr zu nationalen Währungen stehen? Welche Auswirkungen hätte die Wiedereinführung der D-Mark für die sehr exportabhängige deutsche Wirtschaft?

Input: Thomas Grambke Bündnis 90/Die Grünen

Streitgespräch: Prof. Dr. Stefan Homburg, Universität Hannover, Institut für öffentliche Finanzen und Thomas Grambke, MdB, Grünen-Bundestagsfraktion