Montag, 04. Juli 2011

Kunst & Finanzen | Das Unternehmen „Wirtschaft und Kunst – erweitert“

In der Reihe: Eine undurchsichtige Zukunft – die Finanzwelt im Umbruch?

Datum, Uhrzeit
Montag, 04. Juli 2011, 19.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Veranstalter/in
Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

1992 wurde das Unternehmen „Wirtschaft und Kunst – erweitert“ gegründet, ein Zusammenschluss von Künstlern, Ökologen und Unternehmern. Sie alle wollen einen neuen Begriff von Wirtschaft und Kunst vertreten und realisieren. Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen
  • dass unternehmerisches und künstlerisches Tätigsein in eins zusammenfließen,
  • dass die Bedingung dafür die Entfaltung der Freiheit und der schöpferischen Kräfte des Menschen ist
  • und dass dies die Grundlage einer zukünftigen Wirtschafts- und Geldordnung sein muss.
Unternehmen sollen künftig das Prinzip der Gemeinnützigkeit vertreten. Die Produktion soll sich nach dem Bedarf richten. Grundbedingung ist die Demokratisierung des Geldwesens. Geld soll nicht Kapital, sondern Rechtsregulator der Wirtschaftswerte sein. Es muss also aus der Wirtschaftssphäre heraus und in die demokratische Rechtssphäre hinein gegliedert werden. Wie kann das gelingen? Welche Vorteile sind damit verbunden? Die Idee, Hintergründe und Möglichkeiten erläutert Johannes Stüttgen, Künstler, Autor sowie Geschäftsführer des Unternehmens „Wirtschaft und Kunst – erweitert“.